Beginner Guide · für Headhunter & Sales

Claude souverän nutzen — im Vertrieb und beim Aufbau.

Kein Tech-Wissen erforderlich. Keine generischen KI-Phrasen. Dieser Guide zeigt dir visuell, in welcher Reihenfolge und mit über 60 fertig nutzbaren Prompts, wie du Claude vom ersten Tag an für echte Vertriebs- und Aufbauprobleme einsetzt — vom danic.ai-Discovery-Call bis zum YouTube-Skript.

60+
Beispielprompts zum Kopieren
10
Themen-Bereiche, Schritt für Schritt
Beruf & Privatleben getrennt
0
Vorwissen erforderlich
LB
Lukas Bauer, 30
Headhunter · Sales · Content-Creator · Berlin

"Seit 4 Jahren mache ich Kandidaten-Search, dazu Dev und Tester-Arbeit. Jetzt starte ich als Sales bei danic.ai, will ins Executive Search Game und drehe parallel Content für Edelmetalle. Drei Hüte, ein Tag — ich brauche Claude als Hebel, nicht als Spielzeug."

Lukas begleitet dich durch jeden Bereich dieses Guides. Jedes Beispiel stammt aus seinem realen Sales-, Recruiting- oder Content-Alltag.

Lernpfad

Drei klare Etappen — kein Überfordern

So bauen Sie Schritt für Schritt Sicherheit auf, ohne sich an Tag 1 mit allen Features gleichzeitig zu beschäftigen.

Tag 1 — Erste Erfolge

Account anlegen, das Chat-Fenster verstehen, drei einfache Aufgaben erledigen (danic-Pitch, Cold-Mail, Recherche). Reines Ausprobieren.

Zum Startkapitel

Woche 1 — Projekte und Routinen

Eigene "Räume" für Vertrieb, Executive Search und Edelmetall-Content einrichten (Projects). Vorlagen und eigene Schreibweisen einmal hinterlegen — Claude erinnert sich.

Projects entdecken

Monat 1 — Eigene Assistenten

System-Prompts schreiben, eigene "Mitarbeiter" formen — z. B. einen danic-Pitch-Assistenten, einen Cold-Outreach-Texter, einen Edelmetall-Content-Scout.

System-Prompts bauen
Quick Wins

In 5 Minuten beeindruckt sein

Drei Prompts, die sofort den Unterschied zeigen. Einfach kopieren, in Claude einfügen, Antwort lesen.

1. Cold-Outreach an einen CTO für danic.ai

Chat-Prompt · 30 Sekunden
Schreibe eine LinkedIn-Direktnachricht (max. 90 Wörter) an einen CTO eines deutschen Mittelständlers (200–500 MA, Engineering ca. 20–40 Köpfe, eigene Produktentwicklung). Ich bin Sales bei danic.ai. Wir bauen orchestrierte Coding-Agenten-Flotten (DANIC OS), die in Tagen statt Monaten Software liefern und am Ende komplett ans interne Team übergeben werden — kein Agentur-Lock-in. Proof Point: ein LinkedIn-Lead-Funnel war 44× schneller als ein Agenturangebot (92 PT statt 4.064 PT) bei 94 % Test-Coverage. Tonalität: respektvoll, technisch ernst, kein Verkauf-Geschwätz. CTA: 20 Min Sparring, ob ein konkreter Use-Case in seinem Stack passt. Liefere drei Varianten: (a) direkt, (b) provokant-Frage, (c) Peer-Empfehlung.

2. Schwierige Antwort auf einen kritischen LinkedIn-Kommentar

Chat-Prompt · 45 Sekunden
Ein Senior-Engineer hat unter meinem LinkedIn-Post zu danic.ai folgenden Kommentar hinterlassen: "Agentic Coding ist Hype. In jedem ernsthaften Codebase produzieren diese Agenten nach zwei Wochen technische Schulden, die teurer sind als das, was sie eingespart haben. Ich glaube das erst, wenn ich's sehe." Formuliere drei Varianten einer professionellen, sachlichen Antwort: 1. Eine kurze, deeskalierende Antwort, die den Einwand ernst nimmt (max. 4 Sätze). 2. Eine ausführlichere Antwort mit einem konkreten Proof Point (LinkedIn-Lead-Funnel: 92 PT vs 4.064 PT, 94 % Coverage) — ohne den Engineer zu belehren. 3. Eine Antwort, die offen einlädt, den Use-Case mit dem Engineer in einem 20-Min-Sparring zu besprechen. Tonalität: respektvoll, technisch ernst, keine Marketing-Phrasen. Niemals abwertend gegenüber dem Kommentierenden — er ist ein potenzieller Multiplikator.

3. Solo-Städtetrip planen — in einem Wurf

Chat-Prompt · 60 Sekunden
Plane mir einen 3-Tage-Solo-Trip nach Lissabon Mitte September. Budget: 700 Euro ohne Flug. Ich bin 30, reise allein, fahre kein Mietauto, mag gutes Essen (kein Touri-Schrott), bin offen für Nachtleben, aber nicht primär Clubs — eher kleine Bars mit Musik. Tagsüber gerne 1–2 ernste Programmpunkte (Architektur, ein Museum, ein Tagesausflug an die Küste). Erstelle: - Drei Hotel- oder Boutique-Apartments im mittleren Preissegment, gut angebunden, ruhige Lage - Einen lockeren Tagesplan: maximal eine fixe Aktivität pro Tag, viel Spielraum - Pro Aktivität ein Plan B bei Schlechtwetter - Eine Liste mit 6 Restaurants/Bars in unterschiedlichen Vierteln, mit kurzer Begründung - Eine Empfehlung für einen Tagesausflug (Sintra, Cascais oder Setúbal — mit klarer Empfehlung warum) Gib am Ende drei Dinge an, an die ich vermutlich nicht denke (z. B. Trinkgeld-Kultur in Portugal, ÖPNV-Karte, Kreditkarten-Akzeptanz).
Genau das ist der Punkt.

Du musst nicht "richtig" prompten können. Du musst nur sagen, was du willst, für wen, in welchem Ton, in welcher Länge — und an welche Details du typischerweise nicht denkst. Den Rest übernimmt Claude.

Bevor du loslegst: ein Satz zu Datenschutz.

Niemals echte, identifizierbare Mandanten-, Kandidaten- oder Kundendaten in Claude eingeben. Nicht den vollen Namen, nicht die E-Mail, nicht die Telefonnummer, nicht den aktuellen Arbeitgeber. Das ist nicht verhandelbar — und es ist auch nicht nötig. Wir zeigen dir in jedem Beispiel, wie du Fälle so beschreibst, dass Claude maximal hilfreich antwortet, ohne dass du Compliance-Risiken eingehst. → Komplette Regeln & Beispiele

Bereit für den ersten Schritt?

Beginne mit dem Kapitel "Was ist Claude überhaupt?" — fünf Minuten Lesezeit, und du hast das Fundament.

Grundlagen · 5 Minuten

Was ist Claude — und was nicht?

Ein Vergleich, der wirklich passt: Claude ist wie ein hochkompetenter, schneller, sehr belesener Assistent — der allerdings keinen Beruf "ausübt" und sich an nichts erinnert, was du ihm gestern erzählt hast (es sei denn, du sagst es ihm wieder).

LB
Lukas fragt
Headhunter · Berlin

"Mir reicht nicht 'das ist ein Sprachmodell'. Ich möchte wissen: Was kann ich realistisch erwarten, wo liegen die echten Grenzen, und welche Begriffe muss ich kennen?"

Die treffende Analogie

Stellen Sie sich Claude vor wie einen jungen, sehr klugen Assistenten in einer Bibliothek. Diese Person hat in den letzten Jahren Millionen Texte gelesen — Studien, Bücher, Fachartikel, Foren, Anleitungen. Er kann blitzschnell zusammenfassen, formulieren, strukturieren, vergleichen, übersetzen.

Aber: Diese Person war nie selbst im Vertrieb, hat nie selbst eine Beratung geführt, ist nicht approbiert — und ihre Bibliothek ist auf einem bestimmten Stand. Sie verlässt nie die Bibliothek, außer Sie schicken sie raus (das ist die "Websuche"). Und am Ende des Tages vergisst sie das Gespräch, wenn Sie das Zimmer verlassen — außer Sie haben ihr einen festen Schreibtisch eingerichtet (das sind "Projects" und "Memory").

Konsequenz für deinen Alltag

Claude ist ideal für alles, was Sie selbst lesen, prüfen und mit klinischer Erfahrung gegenchecken. Er ist nicht ideal als alleinige Entscheidungsinstanz bei fachlich riskanten Themen. Sie bleiben der Arzt — Claude ist der schnelle, freundliche Mitarbeiter.

Was Claude kann — und was nicht

Claude ist sehr gut in…

  • Texten formulieren (Mandantenbrief, E-Mail, Blogartikel, Aufklärungstext)
  • Komplexe Inhalte vereinfachen — auf jedes gewünschte Sprachniveau
  • Strukturieren (Listen, Vergleichstabellen, SOAP-Notizen, Pro/Contra)
  • Übersetzen zwischen Sprachen — auch fachliche Texte (Engineering, Recht, Finanzen)
  • Zusammenfassen langer Dokumente (Leitlinien, PDFs, Studien)
  • Brainstorming und Differentialdiagnose-Ideen sammeln
  • Code, Tabellen, kleine Web-Apps und Visualisierungen bauen
  • Bilder beschreiben und einordnen (z. B. Screenshot eines LinkedIn-Profils, Foto einer Visitenkarte)

Claude ist schlecht oder gefährlich in…

  • Eigenständigen klinischen Entscheidungen (nie ohne Ihre Prüfung)
  • "Aktuellen" Informationen ohne aktive Websuche
  • Garantien — Halluzinationen kommen vor, immer querprüfen
  • Echten Mandanten- und Kandidatendaten — niemals identifizierbar eingeben
  • Rechtsverbindlichen Aussagen ohne juristische / steuerliche Prüfung
  • Bildgenerierung (Claude generiert keine Bilder, Videos oder Audio)
  • Telefonieren, Termine selbst buchen (außer mit Connectors)
  • Sich an alte Gespräche erinnern, wenn Sie das nicht aktivieren

Wie funktioniert das im Großen?

Sie geben einen Prompt ein — das ist einfach Ihre Frage oder Aufgabe. Claude verarbeitet diesen Text und antwortet. Sie können nachfragen, korrigieren, vertiefen. Das nennt sich Konversation.

Sie tippen oder sprechen

Eine Frage, eine Aufgabe, ein Stück Text — in normalem Deutsch oder Englisch. Lange Eingaben sind in Ordnung. Anhänge (PDF, Bilder, Word) auch.

Claude liest und verarbeitet alles im Kontext

Der "Kontext" ist Claudes Kurzzeitgedächtnis innerhalb des aktuellen Chats. Sehr groß, aber begrenzt. Solange das Gespräch läuft, kann Claude auf alles zurückgreifen, was vorher kam.

Claude antwortet — und Sie iterieren

Selten ist die erste Antwort schon perfekt. Sagen Sie einfach was Sie ändern wollen: "Kürzer." "Auf B1." "Mit drei Beispielen." "Mit anderem Tonfall." Das ist der Hebel.

Optional: Werkzeuge dazu

Websuche, Datei-Upload, Verbindung mit Google Drive, Kalender, Notion u. a. (sogenannte "Connectors"). Damit kann Claude auch Dinge tun statt nur antworten.

Mini-Glossar — die acht Wörter, die immer wieder auftauchen

Prompt
Ihre Eingabe an Claude. Eine Frage, eine Anweisung, ein Auftrag. Je präziser (Rolle, Tonalität, Länge, Zielgruppe, Format), desto besser das Ergebnis.
Modell (Sonnet, Opus, Haiku)
Die "Version" von Claude, die antwortet. Opus ist das stärkste und langsamste, Sonnet ein guter Allrounder, Haiku das schnellste für leichte Aufgaben. Für den Alltag reicht die Standardeinstellung — du musst das nicht aktiv wählen.
Kontextfenster
Das "Kurzzeitgedächtnis" innerhalb eines Chats. Sehr groß — Sie können ein 80-seitiges PDF einfügen und Claude versteht es im Ganzen. Aber: wechseln Sie den Chat, ist dieser Kontext weg.
Halluzination
Wenn Claude etwas selbstbewusst erfindet — eine Studie, eine Dosierung, ein Datum, eine Quelle. Tritt seltener auf als bei früheren Modellen, kommt aber vor. Konsequenz: Bei geschäftlich oder rechtlich relevanten Fakten immer querprüfen. Lieber zu oft als zu selten.
System Prompt
Die "Stellenbeschreibung", die Sie Claude einmal mitgeben — Rolle, Tonfall, Regeln, Vorlieben. Wirkt in allen folgenden Chats eines Projects. Mehr dazu.
Project
Ein eigener "Arbeitsraum" mit eigenem System Prompt und eigenen Dateien. Z. B. danic Sales Outreach oder Edelmetall Content. Mehr dazu.
Artifact
Ein "echtes Dokument" oder eine kleine Anwendung, die Claude rechts neben dem Chat baut: ein Word-Brief, eine Excel-Tabelle, eine interaktive Checkliste, eine kleine Visualisierung. Mehr dazu.
Connector / MCP
Eine Verbindung von Claude zu einem externen Dienst (Google Drive, Gmail, Kalender, Notion, …). MCP ist nur der technische Name für diesen Standard. Sie aktivieren das einmal in den Einstellungen — und Claude kann dann z. B. in Ihrem Kalender einen Termin eintragen, ohne dass Sie umschalten.

Welches Modell soll ich wählen?

Für 95% aller Aufgaben in der Sales-Pipeline und im Privatleben ist die Standardeinstellung von Claude richtig. Sie müssen nichts umstellen. Wer es genau wissen will:

Sonnet

Der schnelle Allrounder. Ideal für E-Mails, Aufklärungstexte, Recherchen, Brainstorming, Tagesplanung. Default in Claude Pro.

Opus

Das stärkste Modell. Lohnt sich bei langen, komplexen Aufgaben — z. B. wenn Sie eine 60-Seiten-Leitlinie zusammenfassen lassen oder ein komplexes Anschreiben formulieren wollen.

Haiku

Das schnellste, leichteste Modell. Für sehr kurze, schnelle Anfragen — etwa "Wie heißt das Medikament noch mal mit Wirkstoff X?".

Schlichte Empfehlung

Lassen Sie es einfach auf der Standardeinstellung. Wechseln Sie nur, wenn Sie merken, dass eine Aufgabe wirklich lange Antworten oder besonders schwierige Argumentation braucht — dann nehmen Sie Opus.

Funktion · 8 Minuten

Der Chat — dein ständiger Sparringspartner.

Das Chatfenster ist der schnellste Weg, etwas mit Claude zu erledigen. Du öffnest einen neuen Tab, schreibst deine Frage, erhältst eine Antwort, verfeinerst. Hier lernst du, was einen guten Prompt von einem schlechten unterscheidet — und kopierst dir zehn Vorlagen zusammen, die sofort in deinen Alltag passen.

Wann ist der Chat das richtige Werkzeug?

Chat passt für…

  • Einmalige, schnelle Anfragen
  • Schnelle Recherche und "Was-wäre-wenn"-Fragen
  • Spontane Mandantenkommunikation
  • Ad-hoc Übersetzungen oder Erklärungen
  • Zusammenfassungen langer Texte
  • Brainstorming für Sales-Strategien und Einwand-Behandlung

Für wiederkehrende Aufgaben besser…

  • Ein Project anlegen (siehe Kapitel)
  • Eigenen System Prompt definieren
  • Wichtige Dateien dauerhaft hochladen
  • So muss Claude nicht jedes Mal neu briefen werden

Die Anatomie eines guten Prompts

Ein guter Prompt beantwortet implizit fünf Fragen: Wer (Rolle), was (Aufgabe), für wen (Zielgruppe), wie (Tonalität & Format), worauf achten (Einschränkungen). Sie müssen das nicht in dieser Reihenfolge formulieren — aber je mehr davon im Prompt steht, desto besser die Antwort.

Schlecht → besser → sehr gut: dieselbe Aufgabe in drei Stufen

❌ Stufe 1 — zu vage
Schreib mal was über danic.ai für CTOs.
✓ Stufe 2 — solider Standard
Schreibe einen kurzen LinkedIn-Post über danic.ai an CTOs. Zielgruppe: CTOs Mittelstand 50-200 Engineers. Tonfall direkt, kein Marketing-Sprech. Länge ca. 150 Wörter.
★ Stufe 3 — sehr gut
Rolle: Du bist erfahrener B2B-Texter, der für Tech-Sales schreibt. Aufgabe: Schreibe einen LinkedIn-Post für mein Profil zu danic.ai. Zielgruppe: CTOs und VPs Engineering in Firmen mit 50-200 Engineers. Sie nutzen vielleicht schon GitHub Copilot, sind skeptisch gegenüber Hype. Ton und Stil: Direkt, leicht kontraintuitiv, datenbasiert. KEINE Buzzwords ("disruptiv", "transformativ", "synergetisch", "revolutionär"). Wie Daniel Deckert oder Pieter Levels schreiben würden. Format: - Hook in den ersten 2 Zeilen (provokant oder kontraintuitiv, aber kein Clickbait) - Drei kurze Absätze, je 2-3 Sätze - Eine konkrete Zahl aus der danic.ai-Cases (z.B. 44× schneller, 26× günstiger, 100+ Agenten parallel) - Schluss: eine offene Frage oder ein klares Take-away — KEINE "What do you think?"-Floskel Einschränkungen: - 800-1.200 Zeichen - Maximal 3 Hashtags am Ende - KEINE Emojis am Anfang - Keine pauschalen Aussagen über Kunden Gib mir am Ende zwei alternative Hooks zur Auswahl.
Das Muster zum Mitnehmen

Rolle · Aufgabe · Zielgruppe · Ton · Format · Einschränkungen. Wenn Sie diese sechs Bausteine im Hinterkopf haben, schreiben Sie automatisch bessere Prompts — ohne Tricks und ohne Prompt-Engineering-Kurs.

Zehn fertige Prompts — direkt aus Lukass Alltag

Jeden dieser Prompts können Sie unverändert kopieren, an Ihre Situation anpassen und in Claude einfügen.

Vertrieb Mandantenkommunikation Anfänger

1. Eine danic.ai-Erklärung schreiben, die ein CTO versteht

"Auf der LinkedIn-Nachricht habe ich 30 Sekunden, um danic.ai zu erklären. Wenn ich 'agentic orchestration layer' sage, ist der CTO weg."

Prompt
Schreibe drei Varianten, wie ich danic.ai in einer LinkedIn-Erstnachricht an einen CTO (Mittelstand, ~80 Engineers, Stack TypeScript+Python) erkläre. Maximal 3 Sätze pro Variante. Kernfakten: - danic.ai baut Unternehmen ein eigenes KI-Agenten-Development-Team und übergibt es vollständig - 100+ Coding-Agenten parallel (Reviewer, Tester, Architekten) auf dem Stack des Kunden - Kein Tool-Verkauf, kein Lock-in, Setup läuft auf der Kunden-Infrastruktur (Claude-API per Default; optional eigenes gehostetes LLM) - Referenz-Case: 44× schneller, 26× günstiger als Standard-Agentur Varianten: A — Trocken-technisch (für Old-School-CTOs) B — Insight-first (für Tech-affine VPs, mit einer kontraintuitiven Beobachtung) C — Founder-zu-Founder (für Solo-CTOs, auf Augenhöhe, leicht ironisch) Regeln: keine Buzzwords ("disruptiv", "transformativ", "synergetisch"), keine Frage am Ende, klare Ask im letzten Satz.
Vertrieb Recherche Anfänger

2. Marktdaten zu CTO-Gehältern schnell überblicken

"Mandant fragt morgen früh: 'Was zahlt der Markt für einen CTO in Series B FinTech?' Ich brauche belastbare Zahlen — nicht das, was ich gerade glaube zu wissen."

Prompt mit aktivierter Websuche
Recherchiere für mich aktuelle Gehaltsdaten (2025/2026) für folgende Position: Rolle: CTO Phase: Series B Branche: FinTech (regulierter B2B-Sektor) Standort: Berlin (mit Remote-Option) Team-Größe Engineering: 30-80 Personen Liefere in max. 300 Wörtern: 1. **Base-Gehalt-Range** (Median + 25er/75er Perzentil), Quellen: Levels.fyi, Honeypot, Robert Half, Glassdoor — jeweils datiert 2. **Variable Anteile** (Bonus, ESOP/VSOP) — typische Spannen Series B 3. **Sign-On-Bonus** Range und wann typisch 4. **Vergleich zu Series A und Series C** — wo sitzt B im Spektrum? 5. **Drei Trends 2025/2026**, die das Gehaltsband bewegen (z.B. AI-Coding-Adoption senkt Headcount-Bedarf — drückt das Senior-Comp?) Wichtig: - Quellen mit Link und Datum - Wenn Daten widersprüchlich sind — sag es klar, gib mir die Spanne - Wenn etwas älter als 2024 ist — markieren - Keine Marketing-Aussagen von Recruiting-Plattformen als Fakten verkaufen
Vertrieb Administration Anfänger

3. Eine empathische Absage an Recruiting-Tool-Anbieter

"Wieder drei Vendor-Pitches in meiner Inbox: ein neues ATS, ein KI-Sourcing-Tool, ein Marktdaten-Subscriber. Ich will alle drei freundlich, aber klar absagen — ohne Hintertür."

Prompt
Formuliere drei kurze E-Mail-Absagen an SaaS-Vendor-Sales-Reps, die einen Termin für ihre Recruiting-Tools wollen. Tonalität: höflich, bestimmt, kein Erklärungsdruck. Ich begründe nichts ausführlich, biete aber an, dass Materialien per E-Mail geschickt werden können. Variante 1: Sehr kurz, 3 Sätze. Variante 2: Mittel, mit dem Hinweis, dass mein Terminkalender bis auf Weiteres voll ist. Variante 3: Mit der Option, dass Materialien per E-Mail gerne entgegengenommen werden. Keine inhaltliche Wertung des Präparats. Keine Versprechen für die Zukunft. Geschäftliche Höflichkeit, ohne anbiedernd zu wirken.
Vertrieb Strategie Mittel

4. Kandidaten-Long-List strategisch brainstormen

"Erster Exec-Search-Mandat: CTO für ein Series-B-FinTech. Long-List soll 40 Namen. Ich kenne den Markt aus dem Sourcing, aber 'Director Engineering' ist nicht 'CTO mit Board-Reife'."

Prompt
Hilf mir, die Suchstrategie für eine CTO-Long-List zu strukturieren. Mandat: Series-B-FinTech, BaFin-reguliert, ~80 Engineers, Berlin-Hub + Remote-Anteil Must-haves: 10+ J. Engineering-Leadership, mind. einmal 50→200 Skalierung, regulatorische Erfahrung BaFin/MaRisk, hands-on auf Architektur-Niveau Nice-to-haves: Open-Source-Reputation, internationale Erfahrung No-gos: reiner Berater-Track ohne operative Linie Strukturiere die Suche nach Wahrscheinlichkeit in drei Buckets: 1. **Sitzende CTOs in ähnlicher Phase** — wo schaue ich konkret (welche Firmen, welche LinkedIn-Filter)? 2. **Top-VPs Engineering kurz vor C-Level-Sprung** — Indikatoren, woran erkenne ich Sprung-Reife? 3. **Comeback-Kandidaten** — ex-CTOs in Sabbatical, Beratung, kleine Startups — wo sind die? Pro Bucket: 3 konkrete Filter-Kombinationen für LinkedIn Recruiter, plus 3 Indikatoren für "wirklich beweglich" (Tenure, letzte Posts, Beförderungs-Stillstand). Markiere am Ende die zwei "red flags", bei denen ich auf dem zweiten Blick aussortiere (z.B. zu kurze Tenure-History, exklusive Berater-Sprache). Wichtig: Du bist mein Sparringspartner für die Methodik, nicht meine Recherche-Operator. Keine echten Namen — nur Methodik.
Privat Persönlich Anfänger

5. Rede zum 30. Geburtstag eines guten Freundes

"Bester Freund wird 30. Er erwartet Worte, kein Schweigen. Ich finde keinen Anfang."

Prompt
Ich brauche eine kurze, ehrliche Rede zum 30. Geburtstag eines guten Freundes. Hier ein paar Stichworte zu ihm: - Heißt Tarek, geboren 1996 - Software-Engineer, seit 6 Jahren bei derselben Firma — ungewöhnlich treu - Spielt halb-professionell Schach, fährt Motorrad, kocht libanesisch - Wir kennen uns seit 12 Jahren — gemeinsam durch Studium, ein gescheitertes Startup, einen Umzug - Anlass: 25 Gäste, Restaurant, lockerer Rahmen — nicht zu förmlich Schreibe eine Rede von genau 90 Sekunden (ca. 220 Wörter). Tonfall: warm, leicht selbstironisch, mit einer kleinen, ehrlichen Anekdote (du kannst eine plausible erfinden, die zum Charakter passt — ich passe sie noch an). Drei Abschnitte: 1) Begrüßung & warum ich heute rede, 2) eine konkrete Eigenschaft, die ich an ihm schätze, 3) Toast. Vermeide Kitsch, Pathos, "Tisch-Floskeln". Authentisch, nicht "Festrede".
Privat Finanzen Anfänger

6. Den Versicherungsvergleich vorbereiten

"Ich habe drei PKV-Angebote auf dem Tisch. Ich will sie verstehen, bevor ich mit dem Makler spreche."

Prompt
Ich habe drei PKV-Angebote zum Vergleich (PDFs angehängt). Erstelle für mich: 1. Eine kompakte Vergleichstabelle mit den wichtigsten Leistungspunkten: - Selbstbehalt - Krankenhaus (Ein-/Zwei-Bett, Chefarzt) - Ambulant (Sehhilfen, Heilpraktiker, Vorsorge) - Zahn (Erhaltung, Ersatz, kieferorthopädische Behandlung) - Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme - Wechsel-/Kündigungsmodalitäten 2. Drei kritische Fragen, die ich dem Makler stellen sollte, um Unterschiede sichtbar zu machen. 3. Drei Punkte, auf die ich besonders achten sollte (übersehene Kostenfallen, Wechselrisiken, marktüblichaltersaufschläge). Schreibe in deutscher Sprache, sachlich, ohne Werbesprache. Keine Empfehlung für oder gegen einen Anbieter — ich entscheide. Schreibe am Ende einen kurzen Hinweis, falls relevant, was nur ein Versicherungsmakler verbindlich beantworten kann.
Privat Lernen Anfänger

7. Eine Sprache wiederbeleben

"Ich habe Spanisch im Studium gelernt. Möchte das ohne App nebenbei reaktivieren — pro Tag 10 Minuten."

Prompt
Du bist mein persönlicher Spanisch-Coach. Mein Niveau: ca. B1, mit deutlichen Lücken bei Subjuntivo und Konditionalformen. Heutige Session (10 Minuten): 1. Begrüße mich auf Spanisch in zwei Sätzen. 2. Stell mir drei kurze Fragen zu meinem Tag — ich antworte in einfachen Sätzen. 3. Korrigiere mich freundlich, wenn ich etwas falsch mache. Zeig nicht nur den Fehler, sondern erkläre kurz die Regel. 4. Am Ende: drei neue Vokabeln, die zur Unterhaltung passten, in einer kleinen Tabelle (Spanisch — Deutsch — Beispielsatz). Wenn ich auf Deutsch antworte, geht das in Ordnung. Korrigiere mich dann freundlich und stelle die Frage erneut auf Spanisch. Sei geduldig, aber konsequent.
Vertrieb Personal Mittel

8. Stellenanzeige für Junior-Researcher in deinem Recruiting

"Ich brauche eine Junior-Researcher (10h/Woche) zum Sourcing für meine Exec-Search-Mandate. Vielleicht ist meine alte Anzeige der Grund, dass sich niemand meldet."

Prompt
Ich suche eine Junior-Research-Position (10h/Woche, remote, Werkstudent oder Freelance) für mein Solo-Setup als Headhunter in Berlin. Aufgabe: LinkedIn-Sourcing für Exec-Search-Mandate (CTO/VP Engineering-Positionen), Profile vorqualifizieren, Long-Lists aufbereiten. Was wir suchen: jemand mit Recruiting-Affinität, sauberer Excel/Notion-Hygiene, gerne mit Tech-Verständnis (Stack-Begriffe verstehen, keine Engineering-Vorerfahrung nötig). Zuverlässigkeit > Geschwindigkeit. Was wir bieten: marktüblicher Stundensatz für Junior-Research (DE: ~20-30 €/h), volle Remote-Arbeit, klare Briefings, vermutlich 2 Jahre Projekt-Pipeline. Schreibe eine Stellenanzeige, die in drei Kanälen funktioniert: 1. Eine ausführliche Version (250 Wörter) für StepStone / Indeed / Werkstudent-Boards 2. Eine kurze Version (120 Wörter) für mein eigenes LinkedIn-Profil 3. Ein WhatsApp-Text (max. 80 Wörter), den ich an mein Netzwerk schicken kann Tonalität: respektvoll, ehrlich, nicht reißerisch. Berlinerisch dürfen einzelne Formulierungen sein, aber dezent. KEINE Floskeln wie "Macher-Mentalität", "Rockstar-Researcher", "Hungrig auf Erfolg". Wir suchen ruhige, präzise Arbeit über mindestens 12 Monate.
Privat Entscheidung Anfänger

9. Eine schwere Karriere-Entscheidung strukturiert durchdenken

"Drei Standbeine — Dev/Tester, danic Sales, Edelmetall. Eines muss wahrscheinlich weg, wenn die anderen wachsen sollen. Ich brauche Klarheit, bevor ich entscheide."

Prompt
Ich stehe vor einer Karriere-Entscheidung und brauche jemanden, der mir hilft, sie zu strukturieren — nicht zu entscheiden. Meine drei Standbeine aktuell: - **Dev/Tester** (Brot, ~6h/Tag, sicher, intellektuell aber unterfordernd) - **danic.ai Sales** (Wachstum, Provisionsbasis, ~2-3h/Tag, hohes Potential aber instabil) - **Edelmetall-Content + Sales** (Side-Biz, ~1-2h/Tag, langsamer Aufbau, langfristig solide) Mein Konflikt: Drei Standbeine bedeuten in keinem wirklich Tiefe. Eines muss vermutlich weg. Hilf mir, die Entscheidung systematisch zu durchdenken: 1. **Drei Argumente pro Standbein**, warum es bleibt — drei, warum es weg könnte. Bitte nicht dogmatisch. 2. **Welche Zwischenstufen gibt es?** (z.B. Dev/Tester auf 30% reduzieren, Edelmetall pausieren für 6 Monate, danic-Sales-Phase abwarten...) 3. **Welche fünf Fragen muss ich mir stellen**, bevor ich entscheide? Konkret, nicht Coaching-Phrasen ("Was willst du wirklich?"). Sondern: "Welcher Verdienst-Mix ergibt sich in Szenario A vs. B nach 12 Monaten?" "Was passiert mit der Krankenversicherung?" "Wer ist betroffen, falls Plan A scheitert?" 4. **Eine ehrliche Beobachtung**: was an meiner aktuellen Struktur könnte ein Vermeidungsmuster sein, statt einer rationalen Strategie? Tonfall: ruhig, klar, sparringspartnerhaft. Du bist nicht mein Coach. Du strukturierst nur. Ich entscheide.
Vertrieb Recherche Mittel

10. PDF einer Marktstudie zusammenfassen

"Ich habe eine 80-seitige Marktstudie zu AI-Coding-Tools heruntergeladen. Ich brauche das in 5 Minuten als Sales-Briefing — verwertbar im nächsten Discovery-Call."

Prompt (PDF an den Chat anhängen)
Anbei eine Marktstudie als PDF. Ich bin Sales bei danic.ai (agentic Software-Engineering) und brauche ein Sales-Briefing, kein akademisches Abstract. Bitte liefere mir in genau dieser Struktur: 1. **Kernaussage in einem Satz** — wo steht der Markt aktuell, was hat sich gegenüber dem letzten Bericht verändert? 2. **Top 5 Daten/Erkenntnisse für meinen Sales-Alltag** — welche Zahlen kann ich ab Montag im Discovery-Call zitieren? (Mit konkreter Quellenangabe inkl. Seite) 3. **Drei Risiken / Schwächen der Studie** — was wird kontrovers diskutiert, welche Annahmen sind angreifbar? 4. **Eine "Cheat-Sheet"-Tabelle** mit den wichtigsten Zahlen (Marktgröße, Wachstumsrate, Adoption-Rate, ROI-Spannen, Kostenvergleiche). 5. **Fünf typische Einwände/Fragen, die CTOs mir jetzt häufiger stellen werden** — mit jeweils einem 2-Satz-Antwortbaustein basierend auf den Studien-Daten. Halte dich strikt an die Inhalte der Studie. Wenn dort etwas nicht steht, sag es explizit, anstatt zu raten. Maximale Länge: 700 Wörter.

Häufige Anfängerfehler und ihre Korrektur

"Es kam Quatsch raus." → Du hast zu wenig Kontext gegeben
Wenn Claude generisch antwortet, fehlen meist Rolle, Zielgruppe oder Ton. Füge das nach. Beispiel: "Das war zu allgemein. Schreib es für CTOs mittelständischer SaaS-Firmen, die Engineering-Köpfe um 25 Leute haben, mit drei konkreten Hinweisen."
"Es war zu lang." → Gib ein Wortlimit vor
Claude tendiert dazu, ausführlich zu antworten. Sag: "Maximal 150 Wörter." Oder: "In genau drei Sätzen." Es funktioniert sehr zuverlässig.
"Es klingt wie KI." → Sag, wie es nicht klingen soll
Negativbeispiele helfen. "Klinge nicht wie eine Marketing-Agentur. Vermeide Worte wie 'innovativ', 'nachhaltig', 'zukunftsweisend', 'leverage', 'synergy'. Schreib so, wie ein Mensch zu einem anderen spricht."
"Die Fakten waren falsch." → Bei aktuellen Fakten Websuche aktivieren oder anders prompten
Bei aktuellen Studien, Preisen, Zahlen, Marktdaten immer die Websuche in Claude aktivieren (Symbol im Eingabefeld) und um Quellenangabe bitten. Bei Unsicherheit: "Wenn du dir nicht sicher bist, sag es. Nichts erfinden."
"Es hat zu viel angenommen." → Stoppen Sie und fragen Sie nach
Sie können Claude während einer Antwort unterbrechen ("Stopp.") und neu briefen. Oder gleich am Anfang sagen: "Bevor du antwortest, stelle mir drei klärende Fragen."

Iteration: 70 % in einer Minute → 95 % in zehn

Erwarten Sie nicht, dass die erste Antwort perfekt ist. Das ist sie selten. Aber: Sie kommen mit 4–5 kurzen Folgekommentaren extrem nah ans Ziel. Beispiel-Iteration:

Folgekommentare — einfach abtippen
Folgekommentare, die fast immer funktionieren: — "Kürzer. Maximal die Hälfte." — "Empathischer im Ton, weniger sachlich." — "Weniger Fachbegriffe." — "Mach es konkret. Beispielsatz, nicht Theorie." — "Schreib drei Varianten." — "Schreib es so, wie ein 75-jähriger Mandant es verstehen würde." — "Gib mir den letzten Absatz noch einmal in zwei Stufen — neutral und herzlicher." — "Was hast du angenommen, das ich vielleicht anders sehe?"
Der größte Hebel

Es ist nicht "der perfekte Prompt". Es ist die Bereitschaft, in 3–4 Schritten zu iterieren. Wer das einmal verinnerlicht, hat Claude wirklich verstanden.

Funktionen · 8 Minuten

Projects — Ihre eigenen Räume für wiederkehrende Themen.

Ein Chat ist wie ein einzelnes Gespräch im Aufzug. Ein Project ist wie ein eigenes Sprechzimmer: derselbe Stil, dieselben Unterlagen auf dem Tisch, dieselben Regeln — jedes Mal, wenn Sie es betreten. Sie müssen nicht jedes Mal alles erklären.

LB
Lukas, nach drei Wochen Claude-Nutzung
Beratungs-Termin · Mittwoch 15:30 Uhr

"Ich schreibe Claude jedes Mal von Neuem: 'Antworte im Stil meines Setups, kurz, du-haltig mit den Mandanten, immer mit Hinweis auf Rücksprache, kein Fachjargon.' Das nervt nach dem zehnten Mal. Es muss doch einen Weg geben, das einmal zu hinterlegen."

Den gibt es. Er heißt Project.

Konzept

Chat vs. Project — der entscheidende Unterschied.

Project

  • Für wiederkehrende Themen ("Mandantenkommunikation")
  • Eigene Anweisungen, einmal hinterlegt
  • Eigene Dateien (z. B. Sales-Spielregeln), Claude hat sie immer "auf dem Tisch"
  • Alle Chats darin haben dieselben Vorgaben
  • Sie öffnen das Project — und arbeiten sofort los

Normaler Chat

  • Einmalige, isolierte Fragen
  • Sie müssen jedes Mal Kontext geben
  • Keine "eigene Bibliothek"
  • Jeder Chat startet bei null
  • Gut für Spontanes, schlecht für Wiederkehrendes

Wichtig: Innerhalb eines Projects haben Sie immer noch beliebig viele einzelne Chats. Das Project ist nicht "ein einziges, ewiges Gespräch", sondern ein Rahmen, in dem alle Gespräche dieselben Spielregeln und denselben Hintergrund teilen.

Aufbau

Drei Bausteine — mehr braucht es nicht.

Project-Instructions ("Spielregeln")

Ein Textfeld, in dem Sie Claude dauerhaft sagen, wie er sich in diesem Project verhalten soll: Rolle, Ton, Sprache, Länge, Formate, Tabus. Das ist kein einmaliger Prompt — Claude liest diese Anweisungen bei jedem Chat im Project automatisch mit. Ein guter Project-Instruction-Text ist 100–400 Wörter lang.

Knowledge Base ("Bibliothek")

Dateien, die Claude in jedem Chat des Projects "auf dem Tisch" hat: Ihre Sales-Spielregeln, ein eigener Stilguide, FAQs, Vorlagen, Aufklärungstexte, eine Vokabel-Liste. Bei Pro/Max werden große Dateien automatisch durchsuchbar gemacht (RAG).

Chats ("die eigentliche Arbeit")

Jedes Gespräch, das Sie im Project führen, ist sichtbar gespeichert. Sie können jederzeit zurückspringen. Verschiedene Chats teilen sich aber keine Erinnerungen — jeder Chat startet "frisch" mit dem Hintergrundwissen aus Bausteinen 1 und 2.

Eine wichtige Klarstellung.

Project-Instructions sind eine spezielle Form von "System Prompt", nur projektbezogen. Das gilt zusätzlich zu Ihren Profil-Einstellungen (die für alles gelten). Wenn beide existieren, ergänzen sie sich. Die Profil-Einstellungen sagen "so bin ich", die Project-Instructions sagen "in diesem Raum arbeite ich an X".

Anleitung

Project anlegen — in 4 Klicks.

Linke Seitenleiste → "Projects"

Klicken Sie in der linken Spalte auf den Menüpunkt Projects (oder gehen Sie direkt zu claude.ai/projects). Sie sehen entweder eine leere Übersicht (am Anfang normal) oder Ihre bisherigen Projekte.

Oben rechts → "+ New Project"

Geben Sie einen Namen ("Mandantenkommunikation Sales-Pipeline") und optional eine Beschreibung ein. Beides ist nur für Sie sichtbar, hat aber keinen Einfluss auf Claude.

Project-Instructions eintragen

Auf der Hauptseite des Projects sehen Sie ein Eingabefeld "Instructions" oder "Set custom instructions". Hier kommt der Text rein, den wir unten in den Vorlagen vorbereitet haben — copy & paste.

Knowledge Base füllen (optional, aber stark empfohlen)

Auf der rechten Seite der Project-Hauptseite gibt es einen Bereich "Project knowledge". Über das +-Symbol laden Sie Dateien hoch (PDF, DOCX, TXT, CSV — bis 30 MB pro Datei). Beispiele weiter unten.

Sie sind drin.

Klicken Sie jetzt in einen Chat innerhalb dieses Projects. Stellen Sie eine Frage, die in den Kontext passt — und beobachten Sie, wie Claude Ihre Vorgaben und Dateien automatisch berücksichtigt, ohne dass Sie etwas wiederholen müssen.

Vorlagen

Fünf fertige Projekt-Vorlagen für Headhunter & Sales

Jede Vorlage besteht aus einem Namen, einer Project-Instruction (zum Kopieren) und einem Vorschlag, welche Dateien in die Knowledge Base gehören.

Beruflich Project #1

🎯 danic.ai Sales Outreach

Für alle Cold-Outreach-Nachrichten, Discovery-Vorbereitungen, Follow-ups, Pilot-Memos und Einwand-Behandlungen. Claude schreibt hier wie du schreiben würdest — wenn du unbegrenzt Zeit hättest und immer auf den danic-Proof zugreifst.

Project Instructions (kopieren)

Project Instructions
# Rolle Du bist mein Co-Autor für Sales-Kommunikation bei danic.ai. Ich heiße Lukas Bauer, 30, Berlin, Headhunter mit Dev/Tester-Background, jetzt Sales-Start bei danic.ai (agentic Software Engineering, DANIC OS). # Zielgruppe CTOs, VPs Engineering, Heads of Engineering und Tech-CEOs deutscher Mittelständler (50–2.000 MA). Engineering-Teams zwischen 10 und 100 Köpfen, eigene Produktentwicklung. Technisch fundiert, skeptisch gegenüber Marketing-Sprech, schätzen Zeit und Proof Points. # Stil & Tonalität - Klare, direkte Profi-Sprache. Kein Marketing-Geschwätz, keine Buzzwords ("innovativ", "synergistisch", "nachhaltig", "zukunftsweisend"). - Respektvoll, aber auf Augenhöhe — ich bin kein Bittsteller. - Default: Sie-Form. Du nur wenn der Empfänger es ausdrücklich anbietet oder Kontext klar peer ist. - Aktiv statt Passiv. Konkrete Zahlen statt Adjektive. - Cold-Outreach: max. 90 Wörter. Follow-up: max. 60 Wörter. Pilot-Memo: 1 Seite. # Inhaltliche Regeln - Jede Cold-Message endet mit EINEM klaren CTA (20-Min Sparring / 15-Min Call / kurze Frage). - Bei Zahlen IMMER Proof Point benennen: "LinkedIn Lead Funnel: 92 PT statt 4.064 PT (44× schneller), 94 % Coverage, €174k statt €4,48M." - Niemals Garantien ("wir reduzieren Ihre Kosten um 90 %") — immer als Range oder Case-Reference. - Niemals andere danic-Kunden namentlich nennen, außer ich liefere die explizite Freigabe. - Kein "Lock-in"-Bashing der Konkurrenz — Differenzierung über USP (stack-agnostisch, Complete Handover, kein Tool-Verkauf). # danic.ai Kerninhalte (immer verfügbar) - DANIC OS: orchestrierte Flotte spezialisierter Coding-Agenten (Reviewer, Tester, Architekten, Refactor-Bots). 100+ Agenten parallel. Stack-agnostisch: TypeScript, Python, Go, Java. Läuft auf der Infrastruktur des Kunden — Claude-API per Default, optional eigenes LLM in der Kunden-Tenancy. - USP: Kein Agentur-Lock-in. Kein Tool-Verkauf. Komplette Übergabe inkl. Playbooks, Pipelines, Wartung. - 3 Pakete: Pilot (2 Wochen Festpreis, 1 Use-Case) / Build & Scale (6–12 Wochen, 100+ Agenten, CI/CD, Compliance BaFin/DSGVO/ISO) / Complete Handover (4 Wochen, Trainings für 2–8 Engineers, 90-Tage Hot-Line). - Refs: Cyberport, Siemens Healthineers, Rapha·Med, Porsche Digital, N26 Labs, Deutsche Börse. - Kontakt: [email protected], Torstraße 138, 10119 Berlin. # Format Standardlänge je Aufgabe (oben). Bei Memo: Klare Überschriften, Bullet-Points, Tabelle wenn sinnvoll. E-Mail-Grußformel: "Beste Grüße, Lukas Bauer · Sales · danic.ai" — außer ich gebe anderes vor. # Was du immer tun sollst - Frage nach, wenn Mandanten-Kontext fehlt (Branche, Engineering-Größe, aktueller Stack, Pain). - Markiere am Ende kurz, wo du dir inhaltlich unsicher bist und worauf ich besonders prüfen sollte. - Bei Unsicherheit über aktuelle danic-Pakete oder Preise: explizit fragen, niemals erfinden.

Knowledge Base — was hochladen?

  • Die danic.ai-Website als PDF (komplette Inhalte: USP, Pakete, Refs, Proof Points)
  • Eine "Stop-Words"-Liste verbotener Begriffe (Marketing-Schrott, der nie in deiner Outbound auftauchen darf)
  • 2–3 Beispiele exzellenter Cold-Outreach-Messages (von dir oder fremden Top-Vertrieblern, als Stilvorbild)
  • Optional: ICP-Liste der Top-30 Zielunternehmen mit kurzer Notiz zu Pain Points
Beruflich Project #2

📚 Fortbildung & Literaturüberblick

Studien zusammenfassen, Leitlinien verstehen, neue Empfehlungen in zwei Absätze komprimieren. Claude wird hier zu Ihrem persönlichen, kritischen Lektor.

Project Instructions (kopieren)

Project Instructions
# Rolle Du bist mein wissenschaftlicher Lektor und Studien-Zusammenfasser für die vertriebs-relevante Fortbildung. # Mein Hintergrund Ich bin Headhunter, lese englischsprachige Studien problemlos, will aber bei begrenzter Zeit nur die kernrelevanten Punkte für meine Sales-Arbeit. # Was ich von dir will 1. Zu jeder Studie / Leitlinie / Publikation eine Strukturierung in: - "Fragestellung in einem Satz" - "Methode in drei Sätzen" - "Hauptergebnis" - "Was bedeutet das für eine deutsche Sales-Pipeline?" - "Welche Limitationen sehe ICH als Arzt — nicht die Autoren" - "Konkreter Änderungsvorschlag in meiner Sales-Arbeit (oder: 'Keine Änderung nötig')" 2. Quellen IMMER explizit nennen (Autor, Jahr, Journal). 3. Wenn du etwas NICHT in der Studie gelesen hast, sondern aus eigenem Vorwissen ergänzt — sag das explizit. Markiere mit "[Anmerkung Claude:]". 4. Nie eine Empfehlung als gesichert darstellen, die in der Literatur kontrovers ist. # Sprache & Format - Deutsch. - Fachsprache erlaubt, aber präzise. - Maximal 400 Wörter pro Studienzusammenfassung. # Selbst-Check vor jeder Antwort - Habe ich eine Aussage gemacht, die ich nicht aus der Quelle belegen kann? → markieren oder streichen. - Würde ein erfahrener Headhunter sagen: "Das ist relevant für meinen Alltag"? - Habe ich vereinfacht, ohne falsch zu vereinfachen?

Knowledge Base — was hochladen?

  • Marktberichte und Gehaltsstudien (Honeypot, Levels.fyi, Robert Half) — soweit öffentlich
  • Eine Liste deiner Recruiting-Schwerpunkte ("Engineering Leadership", "Product/AI Leadership", "FinTech CTOs")
  • Eigene Notizen aus früheren Mandaten als "Vokabular"
Beruflich Project #3

📣 Personal Brand & LinkedIn-Outreach

LinkedIn-Posts, Profil-Texte, Newsletter, Cold-Outreach, Bewerbungs-Mails an Mandanten, Edelmetall-Content — du willst wirken wie ein moderner, glaubwürdiger Profi mit drei Standbeinen, nicht wie ein generisches Recruiter-Profil.

Project Instructions (kopieren)

Project Instructions
# Rolle Du bist mein Co-Texter für Personal Brand und Außenkommunikation. Ich bin Lukas Bauer, 30, Berlin — Headhunter (4 Jahre Kandidaten-Search), Sales bei danic.ai (agentic Software-Engineering), Content-Creator für Edelmetall-Investments. # Positionierung in einem Satz Drei Standbeine, ein konsistenter Charakter: Tech-nah, ehrlich, ohne Buzzword-Bingo, mit Substanz statt Sales-Maske. # Markenstimme - Direkt, klar, Berlin-Tonfall — höflich, aber nicht steif. - Keine Marketing-Floskeln ("game-changer", "unleash potential", "synergies"). - Keine Übertreibungen, keine Superlative. - Kurze Sätze. Aktive Verben. Konkrete Beispiele statt Abstrakta. - Ich bin kein Hype-Verkäufer — ich erkläre Mechanik und lasse Leser selbst urteilen. # Was ich brauche, je nach Anfrage - LinkedIn-Posts (Headhunter-Insights, danic-Stories, Edelmetall-Klartext) - LinkedIn-Profil-Texte (Headline, About, Highlights) - Cold-Outreach an CTOs (danic) und an C-Level (Executive Search) - Newsletter-Mails (Edelmetall-Liste, danic-Kontakte) - Reels-/Shorts-Skripte für Edelmetall-Content (15–60 Sek) - YouTube-Skripte (8–12 Min, mit Timestamps und B-Roll-Hinweisen) - Antworten auf provokante LinkedIn-Kommentare # Inhaltliche Tabus - Keine Fallbeispiele mit echten Kandidaten oder Mandanten ohne explizite Freigabe. - Keine garantierten Performance-Versprechen ("Gold verdoppelt sich in 2 Jahren"). - Keine direkten Vergleiche mit namentlich genannten Wettbewerbern. - EU AI Act & DSGVO bei Recruiting-Themen immer im Hinterkopf — frag nach, wenn eine Aussage rechtlich grenzwertig ist. - Niemals Steuer- oder Anlagentipps formulieren wie eine Beratung. Immer als persönliche Beobachtung + Hinweis "kein Anlagerat, nicht-finanzberatend". # Format - LinkedIn-Post: 800–1.500 Zeichen, eine klare Hook in Zeile 1, max. 3 Absätze, CTA optional. - Reel/Short: max. 90 Wörter, 1 Hook in 2 Sek, klare Microstory. - YouTube: vorher Outline anbieten, ich gebe grünes Licht. - Cold-Outreach: max. 90 Wörter, 1 klarer CTA.

Knowledge Base — was hochladen?

  • Dein aktuelles LinkedIn-Profil (PDF-Export)
  • danic.ai-Website-Inhalte (PDF) + 1–2 deiner besten danic-Posts
  • 3–5 Beispiele für Texte, die dir aus anderen Bereichen gefallen (URL als Notiz) — als Stilvorbild
  • Eine "Marken-DNA" (10–15 Stichworte: "tech-nah, direkt, Berlin, drei Hüte, kein Buzzword-Bingo, Proof statt Hype…")
  • Eine "Stop-Words"-Liste verbotener Begriffe
Privat Project #4

🪙 Edelmetall Content & Sales

Reels, YouTube-Skripte, FAQ-Pflege, Beratungs-Vorbereitungen. Der Project-Bereich, in dem du nicht Headhunter bist, sondern Content-Creator und Edelmetall-Berater.

Project Instructions (kopieren)

Project Instructions
# Rolle Du hilfst mir, Edelmetall-Content zu produzieren (Reels, YouTube-Shorts, LinkedIn-Posts, FAQ) und Beratungsgespräche vorzubereiten. # Mein Setup - Ich (30, Headhunter, Side-Biz Edelmetall-Vertrieb) - Zielgruppe: 30-55 J., mittleres Einkommen, will Klarheit zur Altersvorsorge - Plattformen: Instagram-Reels (90 Sek), YouTube-Shorts (60 Sek), 1× LinkedIn-Post/Woche - Tonalität: trocken-direkt, datenbasiert, leicht kontraintuitiv — NICHT "Finance-Influencer" # Werte - Edukation vor Verkauf. Vertrauen ist das Asset. - Keine Anlage-Empfehlungen ("Du solltest investieren"). Stattdessen: "Ich entscheide mich für X, weil Y." - Steuerthemen IMMER mit Disclaimer "Kein Steuerberater". Verweis auf eigene Beratung. - Keine Krisenhetze, kein "Gold steigt immer", keine BS-Buzzwords. # Was ich von dir will - Konkrete Vorschläge mit Begründung, nicht Allgemein­plätze. - Pro Hook: maximal 15 Wörter, konkrete Zahl wo möglich. - Bei Daten: Quelle nennen, Datum nennen. Wenn unsicher — klar sagen. - Frag nach, wenn etwas fehlt (Zielplattform, Länge, Tonalität). # Format - Klar strukturiert (Listen, Tabellen wenn sinnvoll). - Nie länger als nötig.

Knowledge Base — was hochladen?

  • Ein Content-Backlog mit guten Hooks (aus eigenen Reels, Konkurrenz, Markt-Events)
  • Eine Notiz mit deinen wiederkehrenden Themen ("Gold-ETF vs. Physisch", "Silber-Steuer", "Schließfach vs. Heimlagerung"…)
  • Eine Liste der häufigsten Beratungs-Fragen mit deinen Standard-Antworten
  • Ein paar Reel-Skripte, die gut performt haben (als Stil-Referenz)
Privat Project #5

🏠 Behörden, Versicherungen, Verträge

Briefe an Krankenkasse, Steuerberater, Versicherung. Verträge verstehen. Auf unverschämte Forderungen sachlich, aber bestimmt antworten. Der Bereich, der jeden Sonntagabend Kraft kostet.

Project Instructions (kopieren)

Project Instructions
# Rolle Du bist mein nüchterner, präziser Co-Autor für Schreiben an Behörden, Versicherungen, Vermieter, Steuerberater, Banken — alle Stellen, an die ich juristisch sauber und höflich, aber bestimmt schreiben muss. # Stil - Sachlich, klar, höflich. - Bestimmt, ohne emotional zu werden. - Niemals drohend, niemals unterwürfig. - Aktive Verben. Konkrete Bezugnahmen (Datum, Aktenzeichen, Vertragsklausel). # Aufbau eines typischen Briefs 1. Knappe Bezugnahme (Datum, Aktenzeichen, worum es geht) 2. Sachverhalt in 2–3 Sätzen 3. Was ich konkret will (Frist nennen, falls relevant — meist 14 Tage) 4. Höflicher Schluss # Was du IMMER tust - Faktenfehler aufzeigen, wenn ich sie in meiner Beschreibung selbst mache. - Mich fragen, ob mir bewusst ist, dass ich juristische Schritte androhe — wenn der Brief in die Richtung geht. - Mich daran erinnern, dass DU KEIN ANWALT bist und nicht rechtsverbindlich beraten kannst, wenn es heikel wird. - Vorschlagen, eine Rechtsberatung einzuholen, wenn es um Geld >500 € oder offene Streitfragen geht. # Was du NIE tust - Drohgebärden, Großbuchstaben-Empörung, Ausrufezeichen-Inflation. - Behauptungen aufstellen, die ich nicht in meiner Anfrage angegeben habe. # Format - Standardlänge: 150–250 Wörter - Aufbau wie ein DIN-5008-Geschäftsbrief

Knowledge Base — was hochladen?

  • Ihren aktuellen Briefkopf / Adresse
  • Eine Liste der Akten- und Vertragsnummern, mit denen Sie regelmäßig zu tun haben
  • Eine "Hall of Fame" eigener Briefe, die einmal sehr gut funktioniert haben
Erfahrungen

Fünf Faustregeln für gute Projects

1. Lieber 5 spezifische als 1 großes

Ein Project pro klar abgegrenztem Kontext. "danic-Sales-Outreach" und "Edelmetall-Content" gehören nicht in dasselbe Project, sonst verwischen sich Ton und Stil.

2. Project-Instructions sind ein lebendes Dokument

Aktualisiere sie alle 3–5 Chats. Wenn dir auffällt: "Das passt mir nicht" — nimm es in die Instructions auf. Das wird über die Zeit immer besser.

3. Verbote sind oft wirksamer als Gebote

"Niemals Fachjargon ohne Übersetzung", "Nie länger als 200 Wörter" — solche Negativ-Regeln funktionieren bei Claude oft besser als positive Vorgaben.

4. Knowledge Base lieber knapp, dafür aktuell

10 saubere, gut benannte Dateien sind mehr wert als 50 chaotische. Räumen Sie alle 1–2 Monate auf.

5. Niemals identifizierbare Mandanten- und Kandidatendaten

Auch in der Knowledge Base nicht. Erstellen Sie Beispieldateien mit fiktiven Personen. Details im Datenschutz-Kapitel.

6. Pro / Max / Team unterstützt RAG

Bei Pro+ kann Claude auch in sehr großen Wissensbasen finden, was gerade gebraucht wird. Auf Free ist die Wissensbasis kleiner — reicht für Anfänger trotzdem.

Funktionen · 12 Minuten

System Prompts — Claude ein­arbeiten, ein für alle Mal.

Ein System Prompt ist die "Stellenbeschreibung" für Claude. Eine Art Onboarding-Brief an einen neuen Mitarbeiter, der ihm sagt: "So arbeitest du für mich. Das ist die Rolle. Das sind die Regeln. So spreche ich. Das tust du nie. Das tust du immer." Einmal geschrieben — dauerhaft wirksam.

LB
Lukas, nach einem Monat Claude
Mittwochabend · Arbeitszimmer

"Es gibt zwei Sorten Antworten, die ich von Claude bekomme. Antworten, die ich sofort verwenden kann — und Antworten, die ich erst noch in 'meine Sprache' umschreiben muss. Ich möchte, dass es nur noch Antworten der ersten Sorte gibt."

Das ist exakt, wofür System Prompts gemacht sind.

Konzept

Drei Arten von Anweisungen — und warum das wichtig ist.

Profil-Einstellungen

Gelten überall. Hier sagen Sie Claude, wer Sie sind und wie Sie arbeiten — unabhängig vom Thema. Beispiel: "Schreibe knapp, vermeide Floskeln, ich bin Arzt".

Project Instructions

Gelten nur in einem Project. Hier sagen Sie Claude, wie er sich für ein bestimmtes Thema verhalten soll — z.B. "Mandantenkommunikation". Wir haben das im Projects-Kapitel behandelt.

Chat-Prompt

Gilt nur für diesen einen Chat. Das ist Ihre eigentliche Frage. Sie ergänzt die zwei oberen Ebenen, ohne sie zu überschreiben.

Diese drei Ebenen stapeln sich.

Claude liest immer alle drei — Profil zuerst, dann Project, dann Chat. So bekommen Sie das beste aus allen Welten: dauerhafte Grundregeln + kontextspezifische Vorgaben + spontane Anfrage.

Profil-Einstellungen

Die Profil-Einstellungen — Ihr Universal-System-Prompt

In den Einstellungen oben rechts → "What should Claude call you?" und "What should Claude know about you?". Hier kommt der wichtigste Text, den Sie schreiben werden — er gilt für jedes Gespräch, jedes Project, jeden Kontext. Eine fertige, gut funktionierende Vorlage:

Profil-Einstellung · überall gültig
# Wer ich bin Ich heiße Lukas Bauer, 30 Jahre alt, Berlin, Single. Seit 4 Jahren Kandidaten-Search, dazu Dev- und Tester-Hintergrund. Aktuell starte ich als Sales bei danic.ai (agentic Software-Engineering), will ins Executive Search Game und drehe parallel Content für Edelmetall-Investments + verkaufe physische Edelmetalle als Altersversorgung. # Wie ich angesprochen werden möchte - Auf Deutsch, "Du"-Form, ruhig und sachlich. - Nicht überschwänglich. Kein "Großartige Frage!" am Anfang. - Direkt zur Sache. # Wie du für mich schreibst - Kurz, klar, gegliedert (kurze Absätze, Aufzählungen wo sinnvoll). - Aktive Verben, kurze Sätze. - Antworte zuerst auf die eigentliche Frage, dann Begründung — nicht andersherum. - Wenn du dir bei einer Tatsache unsicher bist, sag es offen. Erfinde nichts. - Wenn etwas rechtlich oder steuerlich heikel ist (Edelmetall-Verkauf, DSGVO, EU AI Act, Recruiting-Compliance), weise mich darauf hin, dass meine fachliche Prüfung oder ein Anwalt Pflicht ist. # Was du nie tust - Kandidaten-, Mandanten- oder Kundendaten erfinden oder unterstellen. - Aktuelle Studien, Marktreports oder Preise zitieren, wenn du nicht weißt, ob sie real sind — dann lieber sagen "Ich habe dazu keine sicheren Quellen". - Mir Komplimente machen, wenn ich keine Antwort darauf bekomme. - Marketing-Floskeln verwenden ("innovativ", "transformativ", "synergetisch", "game-changer", "leverage"). # Format-Standards - Wenn ich nichts anderes verlange: maximal 300 Wörter. - Bei längeren Aufgaben: Erst Outline anbieten, dann erst ausarbeiten.
Ein häufiger Anfängerfehler.

Schreib in die Profil-Einstellungen nicht projektspezifische Dinge wie "Du bist Sales-Texter für danic.ai". Das gilt sonst auch, wenn du nach Restaurantvorschlägen fragst — und Claude wird verwirrt antworten. Projektspezifisches kommt in Project Instructions, nicht ins Profil.

Anatomie

Sieben Bausteine, aus denen jeder gute System Prompt besteht

Sie müssen nicht alle sieben benutzen. Aber je mehr Sie davon abdecken, desto präziser wird Claudes Verhalten. Reihenfolge im System Prompt: in dieser Folge.

Rolle & Zweck

"Du bist…" — eine klare Funktionsbeschreibung. "Du bist mein Co-Autor für Aufklärungstexte in einer Sales-Pipeline." Vermeiden Sie zu generische Rollen ("Du bist ein hilfreicher Assistent" hilft Claude nicht).

Zielgruppe / Kontext

Für wen schreibt oder denkt Claude eigentlich? "Die Empfänger sind Mandantinnen und Mandanten zwischen 30 und 80 Jahren, gemischter Bildung, viele lesen schnell und nebenbei." Ohne diesen Punkt kommt am häufigsten der falsche Ton.

Ton & Stil

Konkret und einklagbar. Statt "freundlich" lieber "höflich, aber direkt; aktive Verben; Sätze unter 18 Wörter; keine Werbefloskeln". Lieber 5 spezifische Regeln als 20 vage.

Inhaltliche Regeln (Gebote)

Was Claude inhaltlich immer tun soll. "Jede Cold-Outreach-Nachricht endet mit EINEM klaren CTA." "Bei jeder Behauptung über danic-Proof immer den konkreten Case nennen (LinkedIn-Lead-Funnel: 92 PT vs 4.064 PT)."

Inhaltliche Tabus (Verbote)

Oft wichtiger als Gebote. "Niemals konkrete Preise ohne meine explizite Vorgabe." "Keine Performance-Garantien." "Keine Edelmetall-Anlageempfehlungen." "Niemals Marketing-Floskeln wie 'innovativ' oder 'transformativ'."

Format-Standards

Länge, Struktur, Sprache. "Standardlänge Cold-Outreach: max. 90 Wörter. Follow-up: max. 60 Wörter. Pilot-Memo: 1 Seite. E-Mail-Grußformel: 'Beste Grüße, Lukas Bauer · Sales · danic.ai'."

Selbst-Check vor jeder Antwort

Eine kleine "Pre-Flight-Checkliste", die Claude vor jeder Antwort mental durchgeht. "Habe ich eine Behauptung über danic gemacht, die ich nicht aus dem Briefing belegen kann?", "Habe ich ein Marketing-Buzzword benutzt?", "Endet der Text mit einem klaren CTA?" — Drei solcher Fragen verbessern die Qualität spürbar.

Meta-Trick

Claude schreibt Ihren System Prompt — für Sie.

Sie müssen das alles nicht selbst formulieren. Eine der elegantesten Anwendungen: Lassen Sie Claude den System Prompt für Sie entwerfen. Folgender Meta-Prompt — einfach in einen normalen Chat einfügen — liefert Ihnen einen maßgeschneiderten Vorschlag.

Meta-Prompt · Claude entwirft Ihren System Prompt
Ich möchte mit deiner Hilfe einen System Prompt schreiben, den ich anschließend in den Project Instructions eines neuen Claude-Projects einsetzen werde. Mein Anwendungsfall: [HIER beschreibst du in 2–4 Sätzen, was du in dem Project regelmäßig tun wirst. Beispiel: "Ich will dort wöchentlich 5–10 Cold-Outreach-Nachrichten an CTOs für danic.ai schreiben, alle in respektvollem, technisch ernstem Ton, alle mit klarem CTA. Die Empfänger sind technische Entscheider in deutschen Mittelständlern mit Engineering-Teams zwischen 10 und 100 Köpfen."] Stelle mir bitte zuerst 5–8 gezielte Rückfragen, die ich beantworten muss, damit du den System Prompt für mich entwerfen kannst. Eine Frage pro Themenfeld: - Rolle/Zweck - Zielgruppe - Ton/Stil - Inhaltliche Gebote - Inhaltliche Tabus - Format - Selbst-Check - Sonstiges Stelle keine generischen Fragen. Stelle Fragen, deren Antworten sich konkret im finalen System Prompt wiederfinden werden. Erst nachdem ich alle Fragen beantwortet habe, lieferst du den vollständigen System Prompt im Markdown-Format — mit klar nummerierten Abschnitten, copy-paste-fähig.
Genau das ist die Macht von Claude.

Sie geben den Kontext, Claude leitet das Gespräch. Nach 5–10 Minuten Dialog haben Sie einen System Prompt, der zu Ihnen passt — viel besser als jede generische Vorlage. Wenn er nicht perfekt ist, sagen Sie einfach: "Verschärfe Punkt 3, der ist mir zu weich. Ergänze einen Punkt zu X." Iteration ist Teil der Methode.

Bibliothek

Sechs fertige System Prompts

Jeder ist sofort einsatzbereit. Kopieren, ins Profil oder in ein Project einsetzen, an einer Stelle leicht anpassen — fertig.

Beruflich danic Sales

danic.ai Cold-Outreach-Texter

Für alle LinkedIn-DMs, Cold-E-Mails, Connection-Requests und Follow-ups an CTOs, VPs Engineering und Tech-CEOs deutscher Mittelständler.

System Prompt · für ein Project oder als Chat-Vorlage
# Rolle Du bist mein Co-Autor für Cold-Outreach-Messages und Follow-ups als Sales bei danic.ai (orchestrierte Coding-Agenten-Flotten, DANIC OS). # Zielgruppe CTOs, VPs Engineering, Heads of Engineering, Tech-CEOs deutscher Mittelständler (50–2.000 MA). Engineering-Teams zwischen 10 und 100 Köpfen, eigene Produktentwicklung. Technisch fundiert, skeptisch gegenüber Marketing-Sprech, schätzen Zeit und Proof Points über Adjektive. # Ton & Stil - Respektvoll, auf Augenhöhe, kein Bittsteller-Modus. - Default Sie-Form. Du nur wenn Kontext eindeutig peer ist oder der Empfänger es angeboten hat. - Aktive Verben, konkrete Zahlen statt Adjektiven. - Maximal 18 Wörter pro Satz. - Hook in Zeile 1, die nicht generisch ist (kein "ich hoffe, es geht gut"). # Inhaltliche Gebote - Jede Cold-Message endet mit EINEM klaren CTA (20-Min Sparring / 15-Min Call / eine kurze Frage). - Bei Zahlen IMMER Proof Point: "LinkedIn Lead Funnel: 92 PT statt 4.064 PT (44× schneller), 94 % Coverage, €174k statt €4,48M." - USP-Punkte verwenden: stack-agnostisch (TypeScript/Python/Go/Java), Betrieb auf der Kunden-Infrastruktur, Complete Handover, kein Tool-Verkauf, kein Agentur-Lock-in. - Bei Follow-ups: immer Referenz zur vorherigen Nachricht ohne sie zu wiederholen. # Inhaltliche Tabus - Keine Garantien ("wir reduzieren Ihre Kosten um 90 %") — immer als Range oder Case-Reference. - Keine namentlichen Wettbewerbs-Bashings (Copilot, Cursor, agency XYZ). - Keine namentlichen danic-Kunden ohne explizite Freigabe. - Niemals diese Worte: "innovativ", "transformativ", "synergetisch", "game-changer", "leverage", "synergy", "next-level", "disruptiv", "zukunftsweisend". # Format - LinkedIn-DM: 70–90 Wörter. - E-Mail Cold: 100–140 Wörter. - Follow-up: 40–60 Wörter. - Signatur: "Beste Grüße, Lukas Bauer · Sales · danic.ai". # Selbst-Check vor Ausgabe 1. Würde ein erfahrener CTO das nach drei Sekunden weiterlesen wollen? 2. Steht da irgendwo ein Buzzword oder eine Garantie? → korrigieren. 3. Ist der CTA EIN klarer nächster Schritt — kein "let's connect"? 4. Habe ich einen Proof Point genannt oder nur Adjektive verwendet?
Beruflich danic Pilot-Memo

Pilot-Memo-Assistent für Discovery-Follow-up

Strukturierte 1–2-Seiten-Memos nach Discovery-Calls. Wichtig: alle Mandanten-Inhalte anonymisiert oder fiktiv — echte Briefings gehören nicht in Consumer-Claude. Lies das Datenschutz-Kapitel.

System Prompt · Pilot-Memo
# Rolle Du bist mein Co-Autor für Pilot-Memos und Discovery-Follow-ups bei danic.ai. Wir arbeiten ausschließlich mit anonymisierten oder fiktiven Mandanten — keine echten Firmennamen, keine echten Personen. # Stil - Sachlich, präzise, knapp. Wie ein gut strukturiertes Strategie-Memo, nicht wie eine Sales-Pitch. - Klare Sektionen mit Überschriften. Bullet-Points wo sinnvoll, keine Wortmauern. - Tabellen bei Vergleichen (Stand vs. Ziel, Aufwand vs. ROI). - Kein Fachjargon-Showcasing — schreib so, wie es ein erfahrener Berater für einen technischen Entscheider formulieren würde. # Pflicht-Struktur jedes Pilot-Memos 1. **Situation** (3 Sätze, in den Worten des Mandanten) 2. **Hypothese** (1–2 Sätze, was eine Lösung leisten müsste) 3. **Pilot-Scope** (2 Wochen Festpreis, MVP auf echtem Stack, Live-Demo, Architektur-Report) 4. **Was NICHT im Pilot ist** (klare Abgrenzung — Production-Rollout, Schulung, das ist Build & Scale) 5. **Erfolgskriterien** (drei messbare Punkte) 6. **Investment + Vergleich** (Pilot < 2 Wochen Senior-Engineer-Gehalt — exakte Preise lasse leer für meine Rücksprache mit Nicolas/Daniel) 7. **Nächster Schritt** (konkrete Ask: KW-Start, Zugriff auf X, Workshop-Termin) # Inhaltliche Regeln - Wenn ich dir nur Stichworte gebe, schlage eine vollständige Struktur vor und frage gezielt nach, was fehlt. - Wenn Mandanten-Kontext unvollständig ist, markiere mit "[Fehlt:]" am Ende. - Niemals Preise einsetzen, die ich nicht angegeben habe. - Niemals Pakete oder Inhalte erfinden, die nicht im danic.ai-Briefing stehen. # Format - Etwa 400–700 Wörter, A4-fähig. - Klare Überschriften, kein Fließtext-Block. - Procedere/Next Steps immer als nummerierte Aufzählung am Ende. # Tabus - Keine echten Firmennamen, Personen, Stack-Details aus tatsächlichen Discovery-Calls — auch wenn ich sie eingebe (in dem Fall hole nochmal explizit nach: "Sind Sie sicher, dass das anonymisierte/fiktive Daten sind?"). - Keine Performance-Garantien. - Keine Erfindungen über danic-Pakete, -Preise oder -Referenzen. # Selbst-Check - Habe ich irgendwo etwas geschrieben, das nach echtem Mandanten-Briefing klingt? → Warnen. - Steht jede Behauptung über danic in der mir vorliegenden Knowledge-Base oder im Briefing? - Ist das Memo für einen technischen Entscheider direkt verwendbar — oder klingt es wie Marketing?
Beruflich Recherche

Literatur- & Leitlinien-Zusammenfasser

Für die Wochenend-Fortbildung. Sie geben eine Studie oder Leitlinie als PDF / Text / Link, Claude liefert die vertriebs-relevante Zusammenfassung in einer halben Seite.

System Prompt · Studien-Lektor
# Rolle Du bist mein wissenschaftlicher Lektor. Du liest Studien, Leitlinien, Reviews und lieferst vertriebs-orientierte Zusammenfassungen. # Mein Fokus Executive Search (CTO/VP Engineering), B2B-Tech-Sales (Agentic Software Development), Edelmetall-Investments als Altersversorgung. Relevante Themen: Engineering-Leadership, regulierte Industrien (BaFin, DSGVO), KI-Coding-Trends, Compensation-Benchmarks Series A-C. # Pflichtstruktur jeder Zusammenfassung 1. **Fragestellung in EINEM Satz** 2. **Methode in maximal drei Sätzen** 3. **Hauptergebnisse** (Bullet Points, nicht mehr als 5 Punkte) 4. **Was bedeutet das für mein Sales- oder Recruiting-Setup?** (3–5 Sätze) 5. **Limitationen aus Praktiker-Sicht** (was die Autoren nicht sehen, weil sie nicht im operativen Sales sind) 6. **Konkreter Änderungsvorschlag**: entweder "Ändert nichts" oder eine spezifische Anpassung 7. **Quellenangabe** (Autor, Jahr, Journal, DOI wenn vorhanden) # Inhaltliche Regeln - Wenn ich eine Studie nenne, die du nicht kennst, sag das offen: "Ich kann den exakten Inhalt der Studie nicht zuverlässig zusammenfassen." - Spekuliere nie über Inhalte, die du nicht gelesen hast. - Markiere alle Aussagen, die aus deinem Allgemeinwissen kommen (nicht aus der Studie), mit "[Anmerkung Claude:]". - Studien mit hoher Limitation (kleine Stichprobe, Sponsoring durch interessierte Partei, kein operatives Setting) extra hinweisen. # Format - Deutsch. - Fachsprache erlaubt, aber präzise verwenden. - Maximal 400 Wörter pro Zusammenfassung.
Beruflich Edelmetall-Content

Edelmetall-Content-Texter

Reels, YouTube-Shorts, LinkedIn-Posts, Newsletter — sachlich, kein Hype, kein Doom-Verkauf, kein Anlageberater-Ton. Ehrliche Mechanik-Erklärungen für eine reflektierte Zielgruppe.

System Prompt · Edelmetall-Content
# Rolle Du bist mein Co-Texter für Content rund um Edelmetall-Investments (Gold, Silber, Platin) als Baustein der Altersversorgung. # Zielgruppe Berufstätige zwischen 30 und 55, mit ersten Rücklagen, die Edelmetall als langfristigen Baustein verstehen wollen — nicht als schnelles Investment. Tech-affin, skeptisch gegenüber YouTube-Goldbug-Schreiern und Bank-Vertretern gleichermaßen. Schätzen Mechanik-Erklärungen, hassen Manipulationsversuche. # Markenstimme - Sachlich, ruhig, ehrlich. "Persönliche Beobachtung" statt "Anlagerat". - Kurze Sätze, aktive Verben. - Berlin-direkt, aber höflich. - Manchmal eine Mythos-Aussage ("Gold steigt immer in Krisen") aktiv entkräften — das ist mein Markenkern. - KEIN Hype ("Gold zu 5.000 in 2 Jahren"). KEIN Doom-Selling ("Bargeld wird abgeschafft, kauf jetzt!"). # Anwendungsfälle - LinkedIn-Posts (800–1.500 Zeichen, ein Hook in Zeile 1) - YouTube-Shorts / Reels (60-Sek-Skript, 1 Hook in 2 Sek, klare Microstory) - YouTube-Skripte (8–12 Min, mit Timestamps und B-Roll-Hinweisen) - Newsletter-Snippets (4–8 Sätze pro Edition) - FAQ-Antworten für meine Edelmetall-Kunden # Inhaltliche Gebote - Bei Behauptungen zu Preisen/Mechanik: Quelle nennen oder explizit als "persönliche Beobachtung" markieren. - Spread, Premium, Aufgeld, Mehrwertsteuer-Befreiung, Spekulationsfrist (12 Monate) — diese Mechanik-Begriffe immer kurz erklären, statt anzunehmen, dass die Zielgruppe sie kennt. - Bei steuerlichen Aussagen IMMER ergänzen: "Kein Steuertipp. Bei konkreten Fragen Steuerberater." # Inhaltliche Tabus - Keine konkreten Performance-Versprechen ("Gold wird sich verdoppeln"). - Keine namentlichen Vergleiche mit anderen Edelmetall-Händlern. - Keine konkreten Anlageempfehlungen ("Kauf jetzt 50 Gramm Gold"). - Keine Daten zu meinen echten Kunden — auch nicht anonymisiert. - Niemals diese Worte: "Crash kommt sicher", "letzte Chance", "Vermögensschutz garantiert", "explodiert", "rallye". # Format - LinkedIn: max. 1.500 Zeichen, ein klarer Hook, max. 3 Absätze, optionaler CTA. - Short: max. 90 Wörter, Storyboard-Struktur (Hook → Mechanik → Pointe). - YouTube-Skript: vorher Outline anbieten, ich gebe grünes Licht. # Selbst-Check vor Ausgabe - Klingt das wie eine Bank-Werbung oder wie ein ehrlicher Kollege? - Habe ich eine Behauptung gemacht, die ich nicht belegen kann? - Steht da irgendwo eine Performance-Garantie oder ein Doom-Trigger? - Würde mich ein Finanzberater oder Anwalt für diese Aussage abmahnen können?
Privat Reise

Solo-Reise-Planer

Für Solo-Städtetrips, Wochenend-Eskapaden, Workation-Setups, Anreise-Logistik.

System Prompt · Solo-Reise-Planer
# Rolle Du bist mein Reiseplaner für Solo-Trips und gelegentliche Workations. # Über mich - 30, Berlin, Single. - Reise meistens 3–5 Tage, manchmal als Workation mit Laptop. - Mag gutes Essen (kein Touri-Schrott), kleine Bars mit Musik, Architektur, gelegentlich Kultur (ein Museum, nicht fünf). - Sport: 1 Laufrunde pro Trip, gerne Sauna/Pool. - Reise kein Mietauto — Stadtbahn, Bahn, ÖPNV, manchmal Fahrrad. - Mittelklasse-Boutique-Hotels > Luxus. # Werte - Lieber leere Halbtage zum Treibenlassen als volle Programmtage. - Qualität > Quantität. - Reservierungen für 1–2 Restaurants OK, sonst spontan. - Bei Workation: 1–2 verlässliche Coffee-Work-Spots + WLAN-Stabilität ist nicht verhandelbar. # Was du für mich tust - Konkrete Vorschläge mit Begründung. Keine Allgemeinplätze. - Pro Vorschlag: realistische Kosten + Aufwand + Risikofaktor. - IMMER einen Plan B bei Schlechtwetter mitgeben. - Wenn du dir bei Verfügbarkeit / Öffnungszeiten / aktueller Lage nicht sicher bist, sag es klar — ich rufe dann an. - Frag nach, was ich nicht angegeben habe (Datum, Budget, Anreiseart, Workation-Modus oder reines Reisen). # Tabu - Keine erfundenen Restaurants oder Hotels — nur welche, von deren Existenz du ausgehst. - Wenn du dir nicht sicher bist: lieber Suchempfehlung geben statt "passendes Hotel" erfinden. - Keine Vermutungen über Preise, die im Reiseführer-Niveau klingen — nur Spannen ("erfahrungsgemäß 80–120 €"). # Format - Klar strukturiert: Übersicht, dann Detail. - Tabellen für Tagespläne, wenn sinnvoll. - Maximal 600 Wörter pro Antwort, sonst Outline-First.
Privat Behörden

Behörden- & Versicherungsbriefe

Sachliche, präzise Schreiben — höflich, aber bestimmt. Nie drohend, nie unterwürfig.

System Prompt · Behördenbriefe
# Rolle Du bist mein Co-Autor für Briefe an Behörden, Versicherungen, Vermieter, Steuerberater, Banken. # Stil - Sachlich, klar, höflich. - Bestimmt, ohne emotional zu werden. - Aktive Verben. Konkrete Bezugnahmen (Datum, Aktenzeichen, Vertragsklausel). - Niemals drohend. Niemals unterwürfig. - Keine Ausrufezeichen-Inflation. Keine Großbuchstaben-Empörung. # Standardaufbau 1. Knappe Bezugnahme (Datum, Aktenzeichen, Betreff) 2. Sachverhalt in 2–3 Sätzen 3. Was ich konkret will (mit Frist, meist 14 Tage) 4. Höflicher Schluss # Pflicht-Verhalten - Faktenfehler in meiner eigenen Beschreibung sofort hinweisen. - Wenn der Brief in Richtung Eskalation geht (Anwalt, Klage), explizit darauf hinweisen, dass ich juristische Beratung einholen sollte. - Mich daran erinnern, dass DU KEIN ANWALT bist, wenn es heikel wird. - Mir bei Beträgen > 500 € oder offenen Streitfragen den Hinweis geben, einen Anwalt zu konsultieren. # Tabus - Behauptungen aufstellen, die ich nicht in meiner Anfrage angegeben habe. - Beleidigende oder ironische Formulierungen — auch wenn ich emotional schreibe. # Format - DIN-5008-Geschäftsbrief - Standardlänge: 150–250 Wörter - Anrede: "Sehr geehrte Damen und Herren," wenn ich keinen Namen angebe; "Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name]," wenn ja - Grußformel: "Mit freundlichen Grüßen" + meinem Namen
Verfeinerung

System Prompts sind nie fertig.

Ihr erster System Prompt wird okay sein. Der dritte wird gut. Der zehnte wird Sie überraschen. Drei Tipps für die Iteration:

1. Notieren, was nervt

Jedes Mal, wenn Sie eine Antwort umschreiben müssen — kurz markieren, was nicht passte. Nach 5 solchen Momenten haben Sie 5 neue Regeln für Ihren System Prompt.

2. Verbote sind oft wirksamer als Gebote

"Niemals Konjunktiv" funktioniert besser als "Schreibe konkret". Negative Anker treffen Claude präziser.

3. Claude verbessert seinen eigenen Prompt

Sagen Sie: "Hier ist mein aktueller System Prompt. Lies ihn, dann zeige mir fünf konkrete Schwächen — und mache je einen Verbesserungsvorschlag."

Sie haben jetzt das stärkste Werkzeug von Claude.

System Prompts sind das, was den Unterschied macht zwischen "Claude ist ein netter Spielzeugroboter" und "Claude ist mein zuverlässigster Mitarbeiter". Jeder gute Workflow steht und fällt mit einem guten System Prompt.

Funktionen · 8 Minuten

Artifacts — wenn Claude einen Anhang baut.

Manchmal antwortet Claude im Chat. Und manchmal öffnet sich rechts daneben ein zweites Fenster mit einem fertigen Dokument, einer Checkliste oder einem Diagramm — sauber formatiert, herunterladbar, weiter editierbar. Das sind Artifacts. Sie ändern, wie Sie mit Claude arbeiten.

LB
Lukas, Donnerstagnachmittag
Vertrieb · zwischen zwei Discovery-Calls

"Ich habe Claude gebeten, mir ein Pilot-Memo für einen CTO zu bauen — basierend auf den danic-Proof-Points. Plötzlich erscheint rechts neben dem Chat ein eigenes Dokument — formatiert, mit Überschriften, Tabelle und CTA-Block, zum Herunterladen bereit. Das war neu. Und genau das, was ich gebraucht habe."

Grundbegriff

Stellen Sie sich Artifacts vor wie einen Anhang in einer E-Mail.

Im Chatfenster sprechen Sie mit Claude — wie in einem Chat. Wenn Claude Ihnen aber ein Dokument übergibt — eine Checkliste, einen Brief, eine Tabelle, ein Diagramm — dann landet das nicht im Gespräch, sondern in einem eigenen Fenster rechts daneben. Das ist das Artifact.

Warum überhaupt zwei Fenster?

Damit das Dokument lesbar bleibt. Ein zwanzig­seitiger Brief in einer Chatzeile wäre unleserlich. Ein Diagramm in Klartext wäre Quatsch. Artifacts sind Claudes Weg zu sagen: "Das hier ist kein Gespräch mehr — das ist ein Ergebnis. Schau es dir an, ändere es, lade es runter."

Chat-Antwort

Kurz, dialogisch, geht im Gespräch unter. Drei Absätze über Vor- und Nachteile einer Therapie. Sie lesen, antworten, weiter.

Artifact

Eigenständiges Dokument. Sie können es kopieren, herunterladen, weiterleiten — und in der nächsten Nachricht sagen: "Mach den Abschnitt zur Nachsorge länger." Claude ändert nur diesen Abschnitt.

Trigger

Wann Claude einen Artifact erstellt — und wann nicht.

Claude entscheidet selbst. Aber es gibt klare Muster. Wenn Ihre Anfrage eines der folgenden Merkmale hat, ist die Chance hoch, dass ein Artifact entsteht:

Länge

Das Ergebnis wird länger als ~15 Zeilen oder 1.500 Zeichen. Beispiel: "Schreibe einen Mandanten-Brief von zwei Seiten."

Struktur

Sie verlangen ein klar gegliedertes Dokument — Checkliste, Tabelle, Brief, Bericht. Beispiel: "Erstelle eine Checkliste für die Hygieneschulung."

Wieder­verwendung

Sie wollen das Ergebnis später wiederverwenden, kopieren oder als Datei speichern. Beispiel: "Mache eine Vorlage für den Aufklärungs­bogen."

Visualisierung

Sie wollen ein Diagramm, eine Tabelle oder einen Ablauf­plan. Beispiel: "Zeige mir den Therapie­ablauf als Flussdiagramm."

Sie können Artifacts auch direkt anfordern.

Schreiben Sie einfach: "Mache das als Dokument." oder "Erstelle das als Artifact zum Herunterladen." Claude versteht das.

Typen

Fünf Arten von Artifacts, die für Sie relevant sind.

Text-Dokument

Pitch-Memos, Reports, LinkedIn-Posts

Das ist der häufigste Typ. Sauber formatiert mit Überschriften, Absätzen, Listen. Du kannst sie als Word oder Markdown herunterladen, kopieren, weiterverwenden.

Tabelle

Strukturierte Listen, Vergleiche

Wenn du etwas vergleichst oder auflistest — Long-List vs. Short-List, Salary-Benchmarks, danic-Wettbewerbsanalyse, Edelmetall-Preise im Zeitverlauf — entsteht oft eine Tabelle. Lesbar, kopierbar in Excel.

Diagramm

Flussdiagramme, Pipeline-Pläne

"Zeige mir den Sales-Funnel von Cold-Outreach bis Pilot-Vertrag als Diagramm" — Claude baut ein visuelles Schema, das du in eine Präsentation einbetten oder selbst durchdenken kannst.

Kleine App / Werkzeug

Rechner, Quizze, interaktive Hilfen

Claude kann auch einfache interaktive Werkzeuge bauen — zum Beispiel einen ROI-Rechner für danic.ai-Pitches (Senior-Engineer-Kosten vs. DANIC OS) oder einen Edelmetall-Allokations-Slider. Direkt im Browser nutzbar.

Webseite / Layout

Einfache HTML-Seiten, Vorlagen

Für eine Landing-Page zu einem Edelmetall-Service oder ein Anschreiben mit Briefkopf — Claude kann eine fertige HTML-Seite ausgeben. Du siehst die Seite rechts gerendert, kannst sie testen und herunterladen. Das ist die Profi-Ebene; für den Anfang reichen Text-Artifacts völlig.

Sechs Vorlagen

Artifact-Prompts zum sofortigen Mitnehmen.

Kopieren, einsetzen, anpassen. Alle Prompts triggern verlässlich ein Artifact, weil sie strukturiert genug sind.

Beruflich Text-Dokument

1 — danic.ai Pilot-Memo als Artifact

Ein zweiseitiges Memo, das du einem CTO oder VP Engineering nach einem Discovery-Call schickst — strukturiert, ohne Marketing-Sound.

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Erstelle ein danic.ai Pilot-Memo als eigenes Dokument (Artifact): Mandant: [FIRMA, BRANCHE, ENGINEERING-SIZE] Discovery-Call-Erkenntnisse: [STICHPUNKTE — z.B. "Code-Review-Bottleneck, ~40h/Sprint gebunden"] Stack: [TypeScript / Python / Go / Java] Compliance: [DSGVO / BaFin / ISO] Anforderungen an das Dokument: - Max. 2 Seiten, A4 - Überschriften für jeden Abschnitt - Sachliche Sprache (KEIN "innovativ", "transformativ", "synergetisch") - Eine konkrete Zahl pro Abschnitt, wo möglich Inhaltliche Gliederung: 1. **Situation** (3 Sätze, in den Worten des Mandanten) 2. **Hypothese** (1-2 Sätze, was eine Lösung leisten müsste) 3. **Pilot-Scope** (2 Wochen, Festpreis, MVP auf echtem Stack, Live-Demo, Architektur-Report) 4. **Was NICHT im Pilot ist** (Production-Rollout, Schulung — das ist Build & Scale) 5. **Erfolgskriterien** (3 messbare Punkte) 6. **Investment + Vergleich** (Pilot < 2 Wochen Senior-Engineer-Gehalt) 7. **Nächster Schritt** (konkrete Ask: KW-Start, Zugriff auf X) Wichtig: Keine Festpreise einsetzen — ich ergänze nach Rücksprache mit Founder-Team.
Vor Versand mit Nicolas oder Daniel abgleichen.

Festpreise, Scope-Grenzen und Compliance-Aussagen müssen verifiziert sein — der Pitch ist nur so gut wie das, was die Founder am Ende halten können.

Beruflich Checkliste

2 — SOP-Checkliste für deinen Sales-Workflow

Eine wiederverwendbare Checkliste — zum Beispiel für die Vorbereitung eines Discovery-Calls, das wöchentliche Pipeline-Review oder das Onboarding eines neuen Mandanten.

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Erstelle eine Sales-Checkliste als Dokument (Artifact) für folgenden Zweck: Zweck: [z.B. "Vorbereitung eines 30-Min danic-Discovery-Calls mit einem CTO"] Format: - Überschrift mit Zweck und Datum-Feld - Abschnitt "T-24h: Recherche" (3–5 Punkte: Firma, Stack, kürzliche News, LinkedIn-Profil des CTO, gemeinsame Connections) - Abschnitt "T-1h: Vorbereitung" (5–10 Punkte mit Checkboxen: Hypothese formulieren, drei Discovery-Fragen vorbereiten, Proof Point bereitlegen, Kalender für Follow-up frei, technische Fallback-Connection) - Abschnitt "Nach dem Call" (3 Punkte: Follow-up < 4h, CRM-Update, Nicolas/Daniel-Briefing falls Pilot-Interesse) - Unterschriftenfeld: "Durchgeführt von: _______ Datum: _______" Stil: - Knapp, eine Zeile pro Punkt - Konkrete, prüfbare Aktionen (kein "ggf." oder "sollte") - Druckfähig auf A4 oder als Notion-Page nutzbar
Beruflich Diagramm

3 — Sales-Funnel als Flussdiagramm

Ein visueller Ablauf — gut für die Sparring-Session mit Nicolas, einen LinkedIn-Post über deinen Vertriebs-Prozess oder als Selbst-Check, ob deine Pipeline-Logik konsistent ist.

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Erstelle ein Fluss-Diagramm (als Artifact, Mermaid-Format) für folgenden Ablauf: Ablauf: [z.B. "Vorgehen bei eingehendem Lead über LinkedIn — von der ersten DM bis zum Pilot-Vertrag bei danic.ai"] Anforderungen: - Beginne mit "Lead landet im Inbox (LinkedIn / E-Mail / Empfehlung)" - Zeige Entscheidungspunkte als Rauten ("Engineering-Größe ≥ 10? Ja/Nein", "Eigene Produktentwicklung? Ja/Nein", "Budget signalisiert?") - Maximal 8–10 Knoten — sonst wird es unleserlich - Endpunkte klar markiert ("Ende: Pilot signiert", "Ende: Nurture-Liste 6 Monate", "Ende: nicht ICP") - Beschriftungen kurz, max. 6 Wörter pro Knoten Wichtig: Das ist eine grobe Orientierungshilfe, kein Ersatz für persönliche Einschätzung im Call. Bitte am Ende einen entsprechenden Disclaimer hinzufügen.
Privat Text-Dokument

4 — Packliste für den Solo-Städtetrip

Eine vollständige, nach Kategorien sortierte Packliste — einmal als Artifact erstellt, einmal angepasst, dann steht sie für die nächsten zehn Trips.

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Erstelle eine Packliste als Artifact-Dokument für meinen Solo-Städtetrip. Reise: 3 Tage Wien, Mitte April, Mix aus Sightseeing, etwas Sport, 1-2 Coffee-Work-Spots (ich nehme den Laptop mit). Anreise per Bahn, Hotel mit kleinem Fitnessstudio. Ich: - Männlich, 30, ausreichend Outdoor-Erfahrung - Brauche Brille und Kopfhörer für Laptop-Work - Plane 1× Laufen, 1× Sauna, sonst gehen / Café / Museum Bitte gliedere die Liste nach Kategorien: 1. Kleidung (auf Wetter Wien Mitte April basierend) 2. Tech (Laptop, Ladegerät, Kopfhörer, Adapter falls nötig) 3. Sport (1 Lauf-Set, Schwimmsachen für Sauna) 4. Toilettartikel 5. Dokumente / Karten / Geld 6. "Nice-to-have" (Buch, Notizbuch, Powerbank) Pro Punkt: ein Kästchen zum Abhaken. Format: Ein Dokument, alles auf einer Seite druckbar. Maximal kompakt — ich packe für 3 Tage, nicht für 3 Wochen.
Privat Tabelle

5 — Edelmetall-Content-Plan als Tabelle

Sieben Tage, drei Kanäle, mit Hashtag- und Hook-Spalte — exakt das, was sonntagabends nervt, wenn die Woche eigentlich schon beginnt.

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Erstelle einen Wochen-Content-Plan als Tabelle (Artifact) für meinen Edelmetall-Kanal. Kontext: Ich bin Lukas, 30, Berlin. Mein Content ist sachlich, kein Hype, kein Doom-Verkauf. Zielgruppe: 30–55 Jahre, Berufstätige mit ersten Rücklagen, die Edelmetall als Baustein der Altersversorgung verstehen wollen — nicht als schnelles Investment. Tabelle: - Spalten: Tag | LinkedIn-Post | YouTube-Short (60 Sek) | Newsletter-Snippet - Sieben Zeilen (Montag bis Sonntag) - Pro Zelle: Hook (1 Zeile), Kerninhalt (2–3 Stichpunkte), CTA - Mindestens 2 Tage "Mythos-Bust" (z.B. "Warum Gold nicht 'immer' steigt"), 2 Tage "Mechanik erklärt" (Spread, Premium, Aufgeld), 1 Tag "Eigene Beobachtung" (persönlich, ehrlich) - Keine Performance-Versprechen, keine Anlagentipps — alles als "Mechanik / persönliche Sicht" Unter der Tabelle: Eine konsolidierte Hashtag-Liste (10 Stück, gemischt aus großen und Nischen) + 5 Beispiele für gute Hooks, die in dieser Woche getestet werden sollen.
Privat Mini-App

6 — danic.ai ROI-Rechner als Mini-App

Ein einfaches, interaktives Werkzeug, das du im Discovery-Call live demonstrieren kannst. Der CTO gibt Engineering-Größe und Stundensatz ein und sieht unmittelbar das Einspar-Potenzial — natürlich konservativ und mit klarem Disclaimer.

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Baue mir einen einfachen danic.ai ROI-Rechner als kleines, eigenständiges Werkzeug (Artifact, HTML/JavaScript). Anforderungen: - Drei Eingabefelder: · Engineering-Teamgröße (Anzahl Personen, Default: 20) · Senior-Engineer-Kosten p.a. fully-loaded in EUR (Default: 150.000) · Anteil Aufgaben, die durch agentic Coding plausibel abgedeckt werden können (Slider 10–60 %, Default: 30 %) - Ein Button "Berechnen" - Ausgabe: · Aktuelle Engineering-Kosten p.a. (gerundet) · Konservativ angenommene Einsparung in Personentagen p.a. (basierend auf 220 PT/Jahr/Person) · Konservativ angenommene Kosten-Einsparung p.a. in EUR · ROI-Multiple bei Pilot-Investment von €30.000 (Beispiel) - Klares, schlichtes Design — dunkler Hintergrund (#0a0a0a), weiße Schrift, ein Akzent in Violett (#7c3aed) für Zahlen - Disclaimer unter dem Ergebnis: "Konservative Schätzung. Konkrete Werte hängen von Stack, Use-Case und Team-Setup ab. Echte ROI-Range wird im Pilot ermittelt." Funktioniert im Browser ohne Internet-Verbindung. Eine HTML-Datei, alles inline.
Du musst kein Programmierer sein.

Claude schreibt den Code. Du siehst das fertige Werkzeug direkt im Artifact-Fenster, kannst es ausprobieren und herunterladen. Auf einem Tablet oder Laptop kannst du es live im Discovery-Call zeigen — das wirkt sofort, weil der CTO die Mechanik versteht.

Arbeitsweise

Mit Artifacts arbeiten — editieren, teilen, speichern.

  1. Iterativ verbessern

    Sag einfach: "Mach den Abschnitt 'Pilot-Scope' länger." oder "Streiche das Marketing-Vokabular aus Punkt 3." Claude ändert nur das Gewünschte, der Rest bleibt stehen.

  2. Herunterladen oder kopieren

    Über das Menü oben rechts am Artifact: als Markdown, Word, PDF herunterladen. Oder den gesamten Text per Klick in die Zwischenablage legen und in dein CRM, Notion oder LinkedIn einfügen.

  3. Teilen mit einem Link

    Du kannst Artifacts auch per Link an Kollegen schicken. Vorsicht: Das Artifact ist dann öffentlich sichtbar für jeden mit dem Link — niemals kandidaten- oder mandantenbezogene Inhalte teilen.

  4. Im Chat referenzieren

    Du kannst dich im laufenden Gespräch weiter auf das Artifact beziehen: "Schreibe eine kürzere Version des Pilot-Memos für die LinkedIn-DM." Claude weiß, welches Dokument gemeint ist.

Vorsicht

Drei Fallstricke, die Sie kennen sollten.

So funktioniert es gut

  • Klar sagen, was im Dokument stehen soll — Gliederung, Länge, Zielgruppe.
  • Iterativ ändern lassen ("nur Abschnitt 2 umschreiben").
  • Vor dem Versenden alles durchlesen.
  • Mandanten- und Kandidatendaten vor Eingabe anonymisieren.

So geht es schief

  • Den Artifact unbesehen ans Mandanten-Postfach weiterleiten.
  • Bei fachlichen Inhalten auf "Stimmt schon" vertrauen.
  • Artifact-Links unbedacht weitergeben (öffentlich!).
  • Echte Mandanten­namen im Prompt nennen.
Artifacts sind kein DSGVO-Schutzraum.

Alles, was Sie in den Prompt schreiben — auch wenn das Ergebnis im Artifact landet — wird an die Server von Anthropic gesendet. Mandanten­daten gehören da nicht hinein. Details siehe Datenschutz & Grenzen.

Sie kennen jetzt die wichtigste Produktivitäts­funktion von Claude.

Ab hier wird es konkret: Auf den nächsten Seiten sehen Sie zehn beruflich und zehn privat einsetzbare Anwendungs­fälle — jeweils mit fertigem Prompt.

Anwendungen · 25 Minuten

Zehn Use Cases für deinen Sales-Tag.

Sechs danic.ai-Sales-Cases, drei für deinen Executive-Search-Einstieg, einer für Pipeline-Reflexion. Jeder mit fertigem Prompt — bereit zum Kopieren, Anpassen, Absenden.

Drei eiserne Regeln, bevor du loslegst.

1. Keine echten Kandidaten-Namen, aktuelle Arbeitgeber, Gehaltsdaten oder NDA-geschützte Mandanten-Infos in den Prompt. Anonymisiere immer. 2. Vor jedem Versand fachlich gegenlesen — Claude irrt bei Marktdaten, Firmen-Insights und Compliance-Fakten. 3. Im Free/Pro/Max-Plan keine vertraulichen Mandanten- oder Kandidatendaten. Details: Datenschutz & Grenzen.

LB
Lukas, drei Wochen mit Claude
Freitag · 18:30 Uhr · Co-Working leerer als üblich

"Vorher war Cold-Outreach drei Stunden Vorlagen-Anpassen. Jetzt: Discovery-Prep in 5 Min, Mail-Variante in 3, Pipeline-Review am Monatsende statt am Quartalsende. Mein Konversion-Limit ist nicht mehr Zeit — sondern wie schnell ich danic.ai richtig erklären kann."

danic Sales Sales · 15 Min

1 — danic.ai Discovery-Call vorbereiten

"In zwei Stunden Discovery-Call mit dem CTO eines mittelständischen SaaS-Hauses. Ich muss vorbereitet sein — Engineering-Stack, Schmerzpunkte, wer schon mit AI-Coding gespielt hat."

Bevor du in einen Discovery-Call gehst, brauchst du keinen perfekten Pitch — du brauchst Fragen, die zeigen, dass du verstanden hast, wo Engineering wehtut. Claude bereitet dir das in 5 Minuten vor.

Prompt mit aktivierter Websuche
Recherchiere bitte das Unternehmen [FIRMA] und bereite mich für einen 30-Min Discovery-Call mit deren [ROLLE, z.B. "CTO"] vor. Ich verkaufe für danic.ai. Wir bauen Unternehmen ein eigenes KI-Agenten-Development-Team und übergeben es ihnen vollständig (kein Tool-Resale, kein Lock-in, Stack-agnostisch, Setup läuft auf der Kunden-Infrastruktur). Liefere mir: 1. **Firmen-Snapshot** (4-5 Bullets): Was machen sie, wie groß ist Engineering, regulatorische Lage (DSGVO/BaFin/ISO relevant?), letzte Funding-Runde wenn auffindbar. 2. **Engineering-Hinweise**: Welcher Stack ist sichtbar (Stellenanzeigen, GitHub, Blog)? TypeScript/Python/Go/Java? Wie viele Entwickler ungefähr? 3. **AI-Spuren**: Haben sie öffentlich über GitHub Copilot, Claude Code, Cursor oder ähnliches gesprochen? CTO auf LinkedIn dazu aktiv? Job-Ads mit "AI-experience"? 4. **5 Discovery-Fragen**, die meinem Gegenüber zeigen, dass ich Engineering verstehe — keine Sales-Fragen wie "Was sind Ihre Herausforderungen". Sondern z.B.: - "Wo verbringt euer Senior-Team aktuell die meiste Zeit im Code-Review-Zyklus?" - "Wenn ihr morgen 30% weniger Engineering-Backlog hättet — was würde damit nicht erledigt werden?" 5. **2 mögliche Einwände** und wie ich sie elegant adressiere (nicht entwerte). 6. **Ein konkreter Aufhänger** aus ihrer Firma (Blog-Post, Stellenanzeige, LinkedIn-Update), den ich erwähnen kann, um zu zeigen: ich war da. Wenn du etwas nicht sicher weißt: sag es explizit. Lieber Lücke benennen als raten.
danic Sales Sales · 10 Min

2 — Cold-Outreach: LinkedIn-Mail an CTO / VP Engineering

"Vier Discovery-Calls pro Woche — das Ziel. Heißt: ich brauche jede Woche 30+ qualifizierte Outreach-Nachrichten. Templates verbrennen, Personalisierung skalieren."

Generische LinkedIn-Anschreiben werden ignoriert. Aber jedes manuell zu personalisieren ist nicht skalierbar. Claude hilft dir, drei Tonalitäten zu bauen — und die richtige je nach Empfänger zu wählen.

Prompt für drei Tonalitäten
Schreibe drei Varianten einer LinkedIn-Outreach-Nachricht (Connection-Request + Folgenachricht). Mein Produkt: danic.ai — Agentic Software Development mit Complete Handover. Wir bauen 100+ parallel arbeitende Coding-Agenten (Reviewer, Tester, Architekten) für das Engineering-Team des Kunden, auf dessen Stack, und übergeben das Setup vollständig. Kein Tool-Verkauf, kein Lock-in, Setup läuft auf der Kunden-Infrastruktur. Differenzierung vs. GitHub Copilot/Cursor: Wir sind kein Coding-Assistent für den einzelnen Entwickler. Wir sind ein autonomes Team neben dem Team. Speed-Cases: 44× schneller, 26× günstiger (LinkedIn Lead Funnel App: 92 PT vs. 4.064 PT, €174k vs. €4.48M). Zielperson: [ROLLE] bei [FIRMA]. Was ich über sie weiß: [STICHPUNKTE — z.B. "kürzlich Blog-Post zu Code-Review-Overhead geschrieben", "Stellenanzeige für 5 Senior-Engineers offen", "Stack ist Python+TypeScript"] Bitte drei Varianten: **Variante A — Trocken-direkt** (für Old-School-CTOs): Keine Floskeln. Sofort zum Punkt. Was wir tun, was es bringt, ob 30 Min frei sind. Max. 60 Wörter Erstnachricht. **Variante B — Insight-first** (für Tech-affine VPs): Beginnt mit einer Beobachtung aus ihrer Firma/Branche. Stellt eine kleine kontraintuitive Frage. Connection-Request mit 50 Wörtern, Folgenachricht mit 90 Wörtern. **Variante C — Founder-zu-Founder** (für Gründer/Solo-CTOs): Auf Augenhöhe, leicht ironisch, ohne Sales-Glanz. Keine Buzzwords. Max. 80 Wörter pro Nachricht. Regeln für alle drei: - KEINE Wörter wie "innovativ", "disruptiv", "synergetisch", "transformativ", "revolutionär" - Eine konkrete Zahl (44× / 100+ Agenten / 92 PT) - Eine klare, zeitlich begrenzte Ask ("30 Min nächste Woche?") - Keine PDF-Anhänge in Folge-Nachricht — Link zu danic.ai - Englisch oder Deutsch? Deutsch, außer der Empfänger postet überwiegend auf Englisch
Tipp: Als Project anlegen.

Lege ein Project "danic Outreach" mit System Prompt an. Dann genügt: "Variante B für Anna Krause, VP Eng bei Acme, Insights: [..]" — du sparst dir die Wiederholung des Kontexts.

danic Sales Sales · 20 Min

3 — Pilot-Vorschlag aufbereiten — nach dem Discovery-Call

"Discovery lief gut. CTO hat Use Case skizziert (Code-Review-Bottleneck). Jetzt brauche ich binnen 48 Stunden einen knackigen Pilot-Vorschlag."

Der danic-Pilot ist ein 2-Wochen-Festpreis-Engagement mit klarer Go/No-Go-Entscheidung. Damit deine Mandanten den ROI sofort sehen, muss der Vorschlag auf ihren Use Case zugeschnitten sein — nicht generisch wirken.

Prompt für Pilot-Memo
Erstelle einen Pilot-Vorschlag als Memo (1-2 Seiten, als Artifact) auf Basis dieses Discovery-Calls. Mein Produkt: danic.ai Pilot — 2 Wochen, Festpreis, ein konkreter Use Case, MVP auf echtem Stack, Live-Demo, schriftlicher Architektur-Report. Klare Go/No-Go-Entscheidung am Ende. Mandant: [FIRMA], [BRANCHE] Gesprächspartner: [ROLLE/NAME] Identifizierter Use Case: [z.B. "Code-Review-Backlog reduzieren — pro Sprint 40+ Stunden Engineering-Zeit gebunden"] Stack: [TypeScript / Python / Go / Java / ...] Compliance-Lage: [DSGVO / BaFin / ISO 27001 / Anforderung an Daten-Residency oder eigenes gehostetes LLM?] Engagement-Größe Team: [N Engineers] Memo-Struktur: 1. **Situation** (3 Sätze): Was du im Call gehört hast, in deinen Worten — damit der Mandant merkt, du hast zugehört. 2. **Hypothese** (1-2 Sätze): Was eine Lösung leisten müsste. Falls falsch — der Pilot deckt es auf. 3. **Pilot-Scope** (Bullets): Was die 2 Wochen konkret liefern. Architektur-Skizze, MVP auf 1 Repo, Live-Test, schriftlicher Report. 4. **Was NICHT im Pilot ist**: Klar abgrenzen. Production-Rollout, CI/CD-Integration, Schulung — das ist Build & Scale. 5. **Erfolgskriterien** (3 messbare Punkte): z.B. "PR-Turn-Around < 4h auf 80% der PRs", "0 Regressionen in der Demo-Suite", "CTO bewertet Output als 'Senior-Niveau' oder besser". 6. **Investment**: Festpreis [BETRAG einsetzen]. Vergleich: ein typischer Senior-Engineer kostet ~12.000 €/Monat brutto, der Pilot kostet weniger als 2 Wochen Senior-Gehalt. 7. **Nächster Schritt**: Konkrete Frage am Ende: "Können wir den Pilot in KW [X] starten? Ich brauche von eurer Seite Zugriff auf [Y]." Stil: Sachlich, hands-on, KEINE Marketing-Sprache. Wenn etwas unklar ist, formuliere es als offene Frage statt Behauptung.
Festpreise nie ohne Rücksprache.

Bevor du konkrete Zahlen ins Memo schreibst, sprich mit Nicolas oder Daniel. Festpreis-Pilot-Spannen variieren je nach Use-Case-Komplexität — eine zu niedrige Zahl bindet, eine zu hohe verbrennt das Deal.

danic Sales Sales · 5 Min nutzen, 30 Min einmal bauen

4 — Einwand-Behandlung — der Cheat-Sheet

"Im Pitch kommen immer dieselben drei: 'Wir haben Copilot, reicht das nicht?', 'Was kostet das eigentlich?', 'Wir können da gar keine externen ranlassen — Compliance.' Ich brauche meine Antworten griffbereit."

Einwand-Behandlung ist 80% Vorbereitung und 20% Reaktion. Bau dir einmal ein Cheat-Sheet mit allen Klassikern und der jeweils richtigen Reaktion — Claude liefert die ersten Entwürfe, du machst sie zu deinen.

Prompt für Einwand-Cheat-Sheet (Artifact)
Erstelle mir ein Einwand-Cheat-Sheet für mein danic.ai Sales-Setting als Artifact (Tabelle). Kontext: Ich verkaufe danic.ai — Agentic Software Development mit Complete Handover. Wir bauen 100+ Coding-Agenten parallel auf dem Stack des Kunden und übergeben das Setup vollständig (kein Tool-Resale, Setup läuft auf der Kunden-Infrastruktur). Tabelle: 3 Spalten — Einwand · Was wirklich gemeint ist · Antwort-Vorschlag Bearbeite diese 12 Klassiker: 1. "Wir nutzen schon GitHub Copilot / Cursor — reicht das nicht?" 2. "Was kostet das eigentlich?" (frühe Phase, keine Discovery) 3. "Wir können keine Daten oder Code rausgeben — Compliance." 4. "Klingt nach einer weiteren Agentur, die uns ein Tool reinwirft." 5. "Wer steht denn dahinter? Habe noch nie von danic gehört." 6. "Wir haben gerade keine Kapazität für ein neues Tool-Onboarding." 7. "Das machen unsere Senior-Engineers selbst, mit Claude Code." 8. "Klingt nach Magic. Was ist der Haken?" 9. "Können wir das nicht intern aufsetzen, statt einzukaufen?" 10. "Wir warten erstmal ab, was sich bei GitHub und JetBrains tut." 11. "Bei uns ist Code so unique, das versteht keine KI." 12. "Schickt uns mal Unterlagen, wir melden uns." (= weiches Nein) Pro Antwort-Vorschlag: - Erst kurz validieren ("Verstehe ich. Das ist exakt die Frage, die wir bei Cyberport am Anfang auch hatten.") - Dann differenzieren (kein Tool, sondern komplettes Setup; kein Lock-in; läuft auf Kunden-Infrastruktur) - Dann konkretisieren mit einer Zahl oder einem Case - Am Ende eine Frage zurück, die das Gespräch öffnet — nicht schließt Stil: Wie ein erfahrener Sales-Kollege, der dir am Whiteboard erklärt, warum man so reagiert. Keine Lehrbuch-Phrasen. Auf den Punkt.
Refs einsetzen, sobald du sie hast.

danic.ai-Referenzen (Cyberport, Siemens Healthineers, Rapha·Med, Porsche Digital, N26 Labs, Deutsche Börse) gehören in Antworten zu Einwand 5 ("noch nie gehört"). Nutze sie sparsam und zielgerichtet — nicht jeden Logo-Bingo abspielen.

danic Sales Sales · 5 Min

5 — Follow-up nach Stille — höflich, aber bestimmt

"CTO hat im Call interessiert gewirkt. Memo verschickt. Drei Wochen Stille. Standard wäre jetzt ein 'Just checking in :)' — und genau das macht es schlimmer."

Follow-ups nach Stille sind die häufigste Sales-Disziplin und werden am häufigsten verkackt. Die meisten Versuche signalisieren Schwäche. Ein guter Follow-up signalisiert Wert.

Prompt für drei Follow-up-Varianten
Schreibe drei Varianten einer Follow-up-Mail an einen Mandanten, der nach einem Discovery-Call / Pilot-Vorschlag nicht mehr geantwortet hat. Hintergrund: danic.ai. Discovery-Call lief gut. Pilot-Memo verschickt. Seit [X Wochen] keine Antwort. Mandant: [NAME, ROLLE, FIRMA] Was im Discovery-Call besprochen wurde: [STICHPUNKTE] Was im Memo stand: [STICHPUNKTE] **Variante 1 — Wert-Add** (kein Push): Zu einem im Call erwähnten Thema gibt es einen relevanten Insight (Artikel, Case, Zahl). Du teilst ihn ohne Pitch. Ein Satz Aufhänger, ein Satz Insight, eine offene Frage. Max. 60 Wörter. **Variante 2 — Klärung-suchend** (höflich-direkt): Du erkennst die Stille an, ohne dich klein zu machen. Bietest klar drei Wege: a) Lasst uns kurz telefonieren — 10 Min reichen. b) Ist gerade nicht der richtige Moment — wann passt es besser? c) Wenn das Thema durch ist — sag es mir, ich nehme das nicht persönlich. **Variante 3 — Letzter-Touch** (Closing Loop): Du schließt den Loop respektvoll. "Ich nehme an, das Thema ist gerade nicht oben auf der Liste — ist OK. Falls sich etwas ändert, hier mein Kalender-Link. Sonst hört ihr nichts mehr von mir." Sauber, ohne Drama. Regeln für alle: - KEINE Phrasen wie "Just checking in", "Wollte nochmal nachhaken", "Ist das noch interessant?" - KEINE neuen langen Pitches - KEIN Verkleinern ("ich weiß, du bist beschäftigt — sorry, dass ich dich nervte") - Ende immer mit einer kleinen, klar beantwortbaren Frage (oder bei Variante 3: Schlusspunkt)
Variante 3 ist Gold.

Wenn du einem Mandanten ehrlich sagst: "Ich werde dich nicht mehr nerven", öffnen sich oft Türen, die durch ständige Follow-ups verschlossen blieben. Selbst-Disziplin schlägt Pushiness.

Personal Brand Sales · 15 Min

6 — LinkedIn-Personal-Brand-Post zu Agentic Coding

"Sales ohne Sichtbarkeit ist Cold Outreach im Dunkeln. Wenn CTOs vorab meinen Namen googeln, sollen sie etwas finden — und sehen, dass ich das Thema verstehe."

Du verkaufst nicht nur danic.ai — du verkaufst auch dich. CTOs prüfen LinkedIn vor jedem Call. Drei gute Posts pro Woche ändern die Annahmen, mit denen jemand in dein Gespräch geht.

Prompt für LinkedIn-Post mit Hook
Schreibe einen LinkedIn-Post über Agentic Coding aus meiner Perspektive — Sales bei danic.ai, mit Tech-Background (Dev/Tester). Thema: [WAHL — z.B. "Warum GitHub Copilot kein Agentic Coding ist", "Was eine 100-Agent-Architektur in 4 Wochen anders macht als 4 Senior-Devs in 6 Monaten", "Der häufigste Denkfehler von CTOs beim Thema KI-Coding"] Post-Aufbau: 1. **Hook in den ersten 2 Zeilen** — provokant oder kontraintuitiv, aber nicht clickbait. Ziel: Leute klicken auf "mehr anzeigen". Beispiele für gute Hooks: - "Die meisten CTOs sparen 2.000 €/Monat mit Copilot und übersehen, dass sie 80.000 €/Monat verschwenden, weil Code-Review nicht skaliert." - "Ich war 4 Jahre Recruiter. Wenn KI jetzt Engineering-Teams ersetzt, warum stelle ich plötzlich wieder mehr ein?" 2. **Konkrete Beobachtung / Story** (3-5 Sätze): aus einem Discovery-Call, aus dem Stack, aus einer Metrik. 3. **Eine konkrete Zahl oder Differenzierung** (1-2 Sätze): z.B. "danic-Cases zeigen 44× schneller, 26× günstiger als eine durchschnittliche Agentur — und das Setup gehört am Ende dem Team, nicht uns." 4. **Take-away oder Frage am Ende** (1-2 Sätze): Was Leser mitnehmen sollen oder konkret beantworten können. 5. **Niemals**: keine Emojis am Anfang, keine Buzzword-Bingos, keine "What do you think?"-Floskeln, keine Hashtag-Wand mit 15 Tags. Maximal 3 Hashtags. Stil: - Schreibe wie Daniel Deckert oder Pieter Levels schreiben würden — direkt, technisch verstanden, etwas Berlin-Kante. - Ich bin 30, kein PhD. Schreibe NICHT wie ein Berater. Schreibe wie ein Dev, der Sales macht. - Länge: 800-1.200 Zeichen. Knapper ist besser. - Deutsch oder Englisch? Hängt von Zielgruppe ab — für CTOs in DACH eher Deutsch.
Pipeline Sales · 30 Min einmal pro Monat

7 — Quartals-Pipeline-Review für dich selbst

"Ende des Monats. 47 LinkedIn-Anschreiben, 12 Discovery-Calls, 4 Memos, 0 Closed Deals. Frage: liegt's am Funnel, am Pitch, an mir — oder ist's einfach das Tempo bei einem 6-stelligen Enterprise-Verkauf?"

Sales ohne ehrliche Pipeline-Reflexion ist Glücksspiel. Claude ist hier dein Sparring-Partner — ein nüchterner Blick auf deine Funnel-Conversion, deine Schwachstellen, deine Hebel.

Prompt für Pipeline-Reflexion
Sei mein Sales-Coach. Ich gebe dir die Zahlen aus diesem Monat — du analysierst nüchtern, ohne mir Honig ums Maul zu schmieren. Meine Zahlen (Beispiel — anpassen): - Outreach versandt: [N] - Antworten erhalten: [N] - Discovery-Calls gebucht: [N] - Pilot-Memos versendet: [N] - In Verhandlung: [N] - Closed Won: [N] - Closed Lost (Gründe): [STICHPUNKTE] Mein Pitch (Kurzfassung): [4-5 Sätze, wie ich danic.ai in einem Call beschreibe] Analyse-Anforderungen: 1. **Funnel-Conversion** rechnen: Outreach → Antwort → Call → Memo → Verhandlung → Close. Wo ist der größte Dropoff? 2. **Branchen-Benchmarks** (woher du das nimmst, bitte transparent angeben): Wie ist eine typische B2B-Enterprise-Conversion für Engineering-Sales (~80k+ Deals)? Wo bin ich auffallend gut/schlecht? 3. **Drei wahrscheinliche Ursachen** für den größten Bottleneck — geordnet nach Wahrscheinlichkeit. Nicht raten — begründen. 4. **Drei konkrete Experimente** für den nächsten Monat. Pro Experiment: was teste ich, wie messe ich, in welchem Zeitraum. 5. **Eine unbequeme Frage** zum Schluss — eine, die ich mir selbst nicht stelle, weil sie weh tut. Stil: Direkt, ohne Watte, aber respektvoll. Wie ein VP Sales, der einen Hire mag und ihn deshalb ehrlich coacht.
Monatlich, nicht wöchentlich.

Wöchentlich sind die Zahlen zu klein für Signal. Monatlich ist genug Volumen, dass Muster sichtbar werden — ohne dass du in Daten ertrinkst.

Exec Search Exec Search · 30 Min

8 — Executive Search: Long-List für eine C-Level-Position bauen

"Erster Exec-Search-Mandat in Aussicht: CTO für ein Series-B-FinTech. Long-List soll 40 Namen umfassen. Ich kenne den Markt aus dem Sourcing, aber 'Director Engineering' ist nicht 'CTO mit Board-Reife'."

Long-List-Building für C-Level ist nicht Sourcing mit anderem Filter. Es ist ein systematischer Marktscan — Wer ist gerade in welcher Phase? Wer könnte beweglich sein? Wer ist 'on the up'? Claude hilft dir, die Suche zu strukturieren.

Prompt für Long-List-Methodik
Hilf mir, eine Long-List-Methodik für folgenden Exec-Search-Mandat zu bauen. Position: [TITEL — z.B. "CTO"] Mandant: [BRANCHE / GRÖSSE / PHASE — z.B. "Series-B FinTech, ~80 Mitarbeiter, Berlin-Hub plus Remote"] Must-haves: [3-5 STICHPUNKTE — z.B. "10+ J. Engineering-Leadership, mind. einmal 50→200 Skalierung, regulatorische Erfahrung BaFin/MaRisk, Hands-on auf Architektur-Niveau"] Nice-to-haves: [STICHPUNKTE] No-gos: [STICHPUNKTE] Bitte liefere — nicht die Namen selbst, sondern die Methodik: 1. **Profil-Schärfung**: 5 kritische Fragen, die ich zurück an den Mandanten stellen sollte, BEVOR ich die Long-List baue. (Was steht im Briefing zwischen den Zeilen?) 2. **Sourcing-Strategie nach Bucket**: - Bucket A — "Sitzende CTOs in ähnlicher Phase" (Wo schaue ich? Welche Firmen?) - Bucket B — "Top-VPs Engineering kurz vor C-Level-Sprung" - Bucket C — "Quereinsteiger aus Consulting / Founder-Tracks" - Bucket D — "Comeback-Kandidaten" (haben C-Level gemacht, sind in Sabbatical / Beratung) Pro Bucket: typische aktuelle Arbeitgeber, Such-Begriffe für LinkedIn, Filter-Kombinationen. 3. **Bewertungskriterien für die Long → Short**: Welche 5-7 Dimensionen wirklich zählen (Track Record, Mandant-Fit, Verfügbarkeit, Kompensations-Spanne, ...)? 4. **Red Flags**: Was im Profil auf den ersten Blick gut aussieht, aber bei genauerem Hinsehen Risiko ist? 5. **Honorar-Begründungs-Logik**: Wenn der Mandant fragt "Warum 33% Jahresgehalt für Long-List + Short-List + Interview-Begleitung?" — wie strukturiere ich die Antwort? Wichtig: Du bist NICHT mein Operator. Du strukturierst die Recherche, ich mache sie. Wenn du Namen vorschlägst, kennzeichne sie als Hypothese, nicht als Empfehlung.
Bei Kandidaten-Suche: keine echten Namen in den Prompt.

Solange du nicht im Claude for Work Team/Enterprise mit DPA arbeitest: NIE echte Kandidaten-Namen, aktuelle Arbeitgeber, Gehaltsdaten oder Reference-Quotes in einen Prompt — auch wenn er nur dir gehört. Anonymisiere immer. Mehr: Datenschutz.

Exec Search Exec Search · 10 Min

9 — Executive Search: Cold-Outreach an passive C-Level-Kandidaten

"Ein sitzender CTO bei einer Series-C-Firma in München. Verdient gut, hat Optionen. Warum sollte er auf eine LinkedIn-Nachricht von mir antworten?"

Cold-Outreach an C-Level funktioniert anders als an Director-Level. Senior-Leute haben einen schlechten BS-Detektor und einen guten — sie unterscheiden zwischen jemandem, der einen Job verkauft, und jemandem, der eine Karriere-Möglichkeit kuratiert.

Prompt für Exec-Outreach
Schreibe eine Cold-Outreach-LinkedIn-Nachricht an einen passiven C-Level-Kandidaten. Mandant: [FIRMA / BRANCHE / PHASE] Position: [TITEL] Was die Position wirklich attraktiv macht (über Geld hinaus): [3 KONKRETE PUNKTE — z.B. "Erste C-Level-Position dieser Firma — Mandat, das Engineering von 0 aufzubauen", "Board-Sitz inklusive", "Mandant ist gerade die strategische Plattform für [..]"] Empfänger: [ROLLE / FIRMA / STICHPUNKTE] Was ich über die Person weiß (öffentlich): [LINKEDIN-INSIGHTS, BLOG-POSTS, KONFERENZ-TALKS] Nachricht in zwei Stufen: **Stufe 1 — Connection-Request (max. 250 Zeichen)**: - Keine Frage "ob ich mich vernetzen darf" - Eine konkrete Beobachtung, die zeigt, dass ich nicht spam-mässig 200 CTOs anschreibe - Klare Verortung: Ich bin Headhunter, ich habe einen Mandat im Kopf - Keine Versprechen, keine Details **Stufe 2 — Folge-Nachricht nach Connection-Accept (max. 150 Wörter)**: - Worum es geht (Mandat, Branche, Phase — KEINE Firmen-Namen ohne NDA) - Was die Position konkret attraktiv macht (KEIN Gehaltsband, KEINE Standortdetails) - Klare Ask: "Lust auf 20 Min vertrauliches Gespräch — ich behandle das diskret, auch wenn nichts daraus wird" Regeln: - KEINE Phrasen wie "spannende Opportunity", "ambitionierte Position", "einzigartige Chance" - KEINE Gehälter im Erst-Ping (auch nicht "DACH-üblich") - KEIN Druck ("Bewerbung schließt am ..."), wir sind nicht im Recruiting - DUZEN oder SIEZEN? Bei C-Level in DE: defaultmäßig Sie, außer LinkedIn-Verhalten signalisiert Du-Kultur Tonalität: - Auf Augenhöhe — wir reden mit jemandem, der mehr verdient als wir - Diskret — als ginge es um eine Karriere-Entscheidung, nicht um einen Job - Konkret genug, dass die Person merkt: hier hat sich jemand vorbereitet
Exec Search Exec Search · 45 Min Vorbereitung, 45 Min Call

10 — Executive Search: Reference-Check-Leitfaden

"Drei Referenz-Calls für meinen Final-Kandidaten in der CTO-Suche. Erster ist morgen — ehemaliger CEO, sitzt in Zürich, hat 8 Jahre mit ihm gearbeitet. Ich darf das nicht verkacken."

Reference Checks unterscheiden Rekrutierungs-Profis von Anfängern. Es geht nicht darum, abzuhaken, ob jemand 'top performer' ist. Es geht darum, in 30 Minuten herauszufinden, ob die Person bei diesem Mandanten Erfolg hat — oder scheitert.

Prompt für Reference-Check-Vorbereitung
Erstelle mir einen Reference-Check-Leitfaden für einen C-Level-Kandidaten. Kandidat: [ANONYMISIERT — z.B. "Kandidat A, sitzt aktuell als VP Engineering bei einem 200-Personen-SaaS"] Position, für die er/sie kandidiert: [TITEL und Phase der Firma] Referenzgeber: [BEZIEHUNG — z.B. "ehemaliger CEO, 8 Jahre Zusammenarbeit, hat den Kandidaten von Senior zu VP befördert"] Was ich bisher über den Kandidaten weiß: [STICHPUNKTE — Stärken, Risiken aus dem Interview] Was speziell beim Mandanten wichtig ist: [3 KONKRETE PUNKTE — z.B. "muss Engineering von 30 auf 100 skalieren", "muss mit Board-Mitgliedern aus Finance kommunizieren", "muss Legacy-System ablösen ohne 'Big-Bang'"] Leitfaden-Struktur: 1. **Opening (2 Min)**: Wie steige ich ein — ohne den Referenzgeber zu beleidigen ("ist klar, dass Sie nichts Negatives sagen werden") und ohne anbiedernd zu wirken. 2. **Aufwärm-Fragen (5 Min)**: Drei Fragen, die den Referenzgeber öffnen. Nicht "Wie war die Zusammenarbeit?", sondern z.B. "Wenn Sie heute nochmal mit ihm/ihr starten würden — was würden Sie anders machen?" 3. **Kerntiefe (15 Min)**: Sieben Fragen, die wirklich Substanz erzeugen. Geordnet: - Konkrete Situations-Fragen ("Erzählen Sie mir von einer Entscheidung, bei der Sie und [Kandidat] unterschiedlicher Meinung waren — wie wurde sie gelöst?") - Stress-Fragen ("Was war die schwierigste Phase in Ihrer Zusammenarbeit? Was hat [Kandidat] besser gemacht als andere — oder weniger gut?") - Skalierungs-Fragen, passend zum Mandanten ("Welche Größe Team hat [Kandidat] selbst gemanagt? Wo war die Stress-Grenze?") 4. **Risiko-Probing (5 Min)**: Drei Fragen, die nach Schwachstellen suchen — ohne anklagend zu wirken. Z.B. "Wenn jemand neu auf Ihre Stelle käme und [Kandidat] übernimmt — was sollte man ihm/ihr am ersten Tag sagen?" 5. **Closing (3 Min)**: Eine letzte offene Frage. "Würden Sie [Kandidat] wieder anstellen — und für welche Rolle?" Plus Dank, Diskretion-Zusage, sauberer Abschluss. Format: Tabelle (als Artifact), Spalten = Phase · Zeit · Frage · Was du dabei beobachtest Wichtig: Markiere drei Stellen, an denen Referenzgeber typischerweise "rote Flaggen verstecken" — und wie ich sie aufdecke.
Reference-Check ist Vertrauenssache.

Notizen aus Reference-Calls NIE in einen LLM-Prompt eingeben, der nicht unter DPA läuft. Das ist nicht nur DSGVO — das ist Berufsehre. Mehr: Datenschutz & Grenzen.

Zehn Vorlagen für deinen Sales-Tag.

Beim ersten Einsatz dauert jeder Fall vielleicht zehn Minuten — beim dritten Mal drei. Die Zeit, die du gewinnst, geht direkt zurück in mehr Discovery-Calls oder mehr Edelmetall-Reels.

Anwendungen · 25 Minuten

Edelmetall, Selbst-Management, Privatadmin.

Vier Use Cases für deinen Edelmetall-Side-Biz, eine Wochenplanung für drei Standbeine, fünf Cases für Privat-Admin. Alle mit fertigem Prompt.

LB
Lukas, Sonntagvormittag
10:30 Uhr · Kaffee · MacBook · keine Pläne

"Sonntag ist mein Planungs- und Content-Tag. Edelmetall-Reels schneiden, Wochenplan, Reise-Planung, der eine Steuerberater-Brief. Was früher drei Stunden waren, sind jetzt 45 Minuten. Den Rest gehe ich raus."

Edelmetall Content · 30 Min einmal pro Monat

1 — Edelmetall-Content-Plan für einen Monat

"Mein Edelmetall-Side-Biz lebt von Sichtbarkeit. Aber jeden Sonntag eine Stunde Reel-Themen brainstormen brennt mich aus. Ich brauche einen Plan, nicht Inspiration."

Content-Konsistenz schlägt Content-Brillanz. Ein monatlicher Themenplan, abgestimmt auf das, was deine Zielgruppe gerade beschäftigt, hebt dich aus dem täglichen Themen-Stress raus.

Prompt für 30-Tage-Content-Plan
Erstelle einen 30-Tage-Content-Plan als Tabelle (Artifact) für meinen Edelmetall-Investment-Channel. Meine Positionierung: - Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) als Bestandteil einer Altersvorsorge — nicht als Spekulation - Zielgruppe: 30-55 J., mittleres Einkommen, hat Bock auf konkrete Zahlen statt Bauchgefühl, misstrauisch gegenüber "Krypto-Bros" - Plattformen: Instagram-Reels (90 Sek), YouTube-Shorts (60 Sek), 1 LinkedIn-Post pro Woche - Vertriebs-Hook: Beratung + Verkauf physischer Edelmetalle als Altersversorgung Tabelle: Tag · Plattform · Format · Hook (max. 15 Wörter) · Kernbotschaft · CTA Anforderungen: 1. **Themen-Mix** (über 30 Tage): - 40% Edukation (Marktdaten, Geschichte, "Was kostet Gold wirklich, wenn man Spread einrechnet") - 25% Mythos-Busting ("ETFs sind nicht das Gleiche", "Mehrwertsteuer auf Silber ist eine Falle") - 20% Story-/Persönliches (kein Show-off, aber Einblicke — Lagerung, Anbieter-Wahl) - 10% News-Reaktion (auf große Markt-Ereignisse) - 5% Verkaufs-Hooks (sehr sparsam, sonst wirkt es schmierig) 2. **Hook-Regeln**: - Niemals "Wusstest du, dass...?" - Niemals "Achtung!" oder "Schock!" - Lieber: "Ich habe 2.000 € verloren, weil ich Silber wie Gold gekauft habe." Oder: "Warum ich aktuell keine Münzen mehr kaufe — und was stattdessen." 3. **Format-Logik**: - Reels = kurzer, scharfer Insight - Shorts = Daten-fokussiert - LinkedIn = längerer Take mit B2B-Aufhänger (z.B. Edelmetall-Bestände von Unternehmenspensionskassen) 4. **Saisonalität**: - Steuer-Themen Januar-März - Jahresend-Bilanzen November-Dezember - "Krisensicher" eher bei Markt-Volatilität, nicht als Dauer-Hook Stil-Vorgabe für Hooks: trocken-direkt, datenbasiert, leicht kontraintuitiv. Nicht "Finance-Influencer", sondern "befreundeter Banker, der etwas erklärt".
Finanz-Content braucht Sorgfalt.

Edelmetalle sind Anlagegegenstand. Auch wenn du nicht Finanz-Berater im engen Sinn bist — Aussagen wie "investiere X% in Y" können als Anlageempfehlung gelten (§ 1 WpHG). Stick zu allgemeiner Edukation + persönlichen Beobachtungen. Im Zweifel rechtlich gegenchecken.

Edelmetall Content · 45 Min

2 — YouTube-Video-Skript: 8 Minuten Tiefe

"Ein gutes 8-Minuten-Video performt langfristig besser als zehn Reels. Aber ich brauche dafür ein Skript, das nicht wie ein TikTok mit Zeitlupe wirkt."

Long-Form-Content baut Autorität auf. Reels bringen die Reichweite, YouTube hält Leute zurück. Das Skript ist die Grundlage — wenn die Story-Struktur trägt, trägt das Video.

Prompt für YouTube-Skript
Schreibe ein Skript für ein 8-Minuten-YouTube-Video (Long-Form, mit Direct-Camera-Look). Thema: [WÄHLEN — z.B. "Warum Gold-ETFs nicht das gleiche sind wie echtes Gold (und wann sie trotzdem reichen)" / "Steuerfalle Silber: Was du wissen musst, bevor du kaufst" / "Wie ich meine eigenen Edelmetalle lagere — und warum kein Schließfach"] Zielgruppe: 30-55 J., haben Erspartes, sind grundlegend interessiert, aber keine Profis. Tonalität: Sachlich, ohne Sales-Glanz, mit gelegentlicher Selbstironie. Niemals "Finance-Bro". Skript-Struktur (mit Timestamps): **0:00 – 0:20 — Hook** Kein Intro mit Logo-Animation. Direkt rein: - Eine konkrete Behauptung, die irritiert - Beispiel: "Ich habe letzten Monat 800 € verloren, weil ich genau das gemacht habe, was 90% aller Edelmetall-Kanäle empfehlen." **0:20 – 0:45 — Setup** Was wir in den nächsten 7 Minuten klären — und warum es jetzt relevant ist (nicht "weil Krise" — konkret). **0:45 – 4:30 — Hauptteil** Drei bis vier Punkte, jeweils mit: - Behauptung in einem Satz - Konkrete Zahl oder Beispiel - Was das praktisch bedeutet - Optional: ein häufiger Denkfehler **4:30 – 6:30 — Mein konkretes Setup oder meine konkrete Empfehlung** Was ICH mache. Mit Zahlen. Mit Anbietern (wenn unkritisch). Mit Begründung. **6:30 – 7:30 — Einwände vorwegnehmen** "Aber was, wenn..." — drei häufige Einwände, ehrlich beantwortet, auch wenn die Antwort "Ich weiß es nicht sicher" lautet. **7:30 – 8:00 — Outro** - Was im nächsten Video kommt (Reihe!) - Klare, EINE CTA (Newsletter / Beratungstermin / Video kommentieren — nicht alles auf einmal) - KEIN "smash that like button" Zusätzlich für jeden Abschnitt: - **B-Roll-Ideen** (rechte Spalte): was im Schnitt unterlegt werden kann - **Sprech-Notizen** (eckige Klammern): Pausen, Tempo-Wechsel, Betonungen Wichtig: - KEINE Anlageempfehlungen ("Du solltest..."). Stattdessen: "Ich entscheide mich für X, weil Y." - KEINE Versprechen ("verdoppelt sich"). - KEINE Krisenhetze.
Eine Disclaimer-Zeile am Anfang spart Kommentar-Stress.

On-Screen-Text in den ersten 5 Sek: "Persönliche Meinung, keine Anlageberatung." Trocken, kurz, schützt dich rechtlich und filtert sofort die richtige Audience.

Edelmetall Sales · 15 Min

3 — Sales-Gespräch vorbereiten — Edelmetall-Erstberatung

"Lead aus dem Content kommt nächste Woche zum 30-Min-Gespräch. Erste Beratung, kein Verkaufsdruck — aber ich will, dass er rauskommt mit Klarheit, nicht mit zehn Fragen mehr."

Ein gutes Beratungs-Gespräch ist 70% Zuhören, 30% Frame-setzen. Claude hilft dir, die richtigen Fragen vorzubereiten — und Frame-Templates, mit denen du komplexe Themen einfach erklärst.

Prompt für Beratungs-Leitfaden
Erstelle einen 30-Min-Beratungs-Leitfaden für ein Edelmetall-Erstgespräch. Kontext: - Interessent kommt typischerweise aus meinen Reels / YouTube - Alter: 30-55 J. - Hat Erspartes (5k-100k €), versteht "Diversifikation", will Klarheit zu physischen Edelmetallen als Teil der Altersvorsorge - Ich verkaufe physische Edelmetalle, aber NICHT um jeden Preis — ich will Fit, nicht Umsatz Leitfaden in 5 Phasen: **Phase 1 — Opening (3 Min)** Sehr lockerer Einstieg. EINE Frage: "Was hat dich dazu gebracht, jetzt darüber nachzudenken?" Mein Job: zuhören. Keine Produkte erwähnen. **Phase 2 — Discovery (10 Min)** Sechs Fragen, geordnet: 1. "Wie ist deine Altersvorsorge aktuell strukturiert?" (grob, ohne Zahlen einzufordern) 2. "Hast du schon mal physisches Gold/Silber gekauft? Wenn ja, was war die Erfahrung?" 3. "Wenn du ehrlich bist — was ist dein Worst Case für die nächsten 20 Jahre?" 4. "Was ist dir wichtiger: kurzfristige Liquidität oder langfristige Werterhaltung?" 5. "Wie viel davon willst du wissen, wie viel willst du delegieren?" 6. "Was wäre für dich nach unserem Gespräch heute ein gutes Ergebnis?" Mein Job: notieren, NIE in Sales-Modus schalten. **Phase 3 — Klarstellung (5 Min)** Drei häufige Missverständnisse, die ich anspreche, OHNE belehrend zu wirken: - "Gold steigt immer" → Was 1980-2000 wirklich war - "Krypto ist das neue Gold" → Funktion, nicht Performance - "Münze vs. Barren" → wann was Sinn macht Format pro Missverständnis: 2 Sätze Klarstellung, eine Zahl, ein "Aber". **Phase 4 — Persönliche Empfehlung (5 Min)** Erst JETZT eine Skizze. Format: "Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich vermutlich..." — NIE "Du solltest". Drei Komponenten: - Was ich machen würde (mit grober Verteilung) - Was ich NICHT machen würde - Was ich erst nach 3-6 Monaten Beobachten würde **Phase 5 — Close (5 Min, nur wenn passend)** Eine ehrliche Einschätzung: - "Macht für dich heute Sinn, weil ..." - "Macht für dich heute NICHT Sinn, weil ..." Wenn nicht: Klare Empfehlung was sonst. Newsletter? Wieder-Termin in 3 Monaten? Anderen Berater? Format des Leitfadens: Eine A4-Seite (Artifact), mit Frage-Markierungen, an denen ich NICHT zu schnell die Pause durchbreche. Wichtig: Keine Verkaufsfloskeln, kein Druck. Wenn das Gespräch zu einem "Nicht jetzt" führt — gut. Vertrauen ist das eigentliche Asset.
Wer beraten und verkaufen will, braucht klare Trennung.

Wenn du sowohl Bildung als auch Vertrieb anbietest, ist die Trennung im Gespräch wichtig. Sage am Anfang explizit: "Heute Beratung. Wenn wir am Ende beide sehen, dass ein Kauf passt, schauen wir uns Anbieter an. Es kann auch sein, dass mein Angebot nicht passt — das sage ich dir dann."

Edelmetall Content · 60 Min einmal, dann pflegen

4 — Edelmetall-FAQ als evergreen Sales-Asset

"Im Beratungsgespräch kommen ständig dieselben 20 Fragen. 'Was ist mit Mehrwertsteuer auf Silber?' 'Soll ich Schließfach oder Hause lagern?' Wenn ich das einmal sauber beantworte, sparen mich diese Antworten Stunden pro Monat."

Ein gutes FAQ ist ein Sales-Asset, nicht ein Support-Dokument. Es beantwortet Fragen, die zum Kauf führen — und sortiert Leute aus, für die du nicht der richtige Berater bist.

Prompt für FAQ als Artifact
Baue mir ein Edelmetall-FAQ als Artifact (Markdown, druckbar) mit 25 Fragen — sortiert nach Reihenfolge im Customer Journey. Mein Setup: - Ich verkaufe physische Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) als Bestandteil der Altersvorsorge - Ich bin in DE ansässig, Kunden meist DE/AT - Zielgruppe siehe oben (30-55, mittleres Einkommen, will Klarheit) Struktur: 5 Cluster à 5 Fragen. **Cluster 1 — Grundlagen (5)** Z.B.: "Warum überhaupt Edelmetalle? Sind Aktien nicht besser?" / "Was unterscheidet Gold von Silber als Anlage?" / "Gold-ETF vs. Physisches Gold — wann was?" **Cluster 2 — Praktisches Kaufen (5)** Z.B.: "Münze oder Barren?" / "1 Unze oder 1 Kilo?" / "Wo kauft man seriös in Deutschland?" / "Was ist der Spread und warum ist er bei Silber höher?" **Cluster 3 — Lagerung & Sicherheit (5)** Z.B.: "Schließfach Bank — wenn ja, wo nicht?" / "Heim-Tresor — sinnvoll oder nicht?" / "Was passiert im Erbfall?" / "Welche Versicherungen greifen wirklich?" **Cluster 4 — Steuern (5)** Z.B.: "Mehrwertsteuer auf Silber — wann fällt sie an?" / "Wann ist Gold steuerfrei beim Verkauf?" / "Muss ich Edelmetalle in der Steuererklärung angeben?" / "Anonym kaufen — geht das noch?" WICHTIG: Bei Steuerfragen IMMER Disclaimer "Ich bin kein Steuerberater" + konkreter Verweis auf den eigenen Steuerberater. **Cluster 5 — Verkaufen / Liquidität (5)** Z.B.: "Wie verkaufe ich Edelmetalle wieder?" / "Was ist der Wiederverkaufs-Spread typischerweise?" / "Akzeptiert mein eigener Anbieter den Rückkauf?" / "Was passiert, wenn ich liquide werden muss und der Markt ist gerade niedrig?" Pro Frage: - Eine klare 3-5-Satz-Antwort - Eine konkrete Zahl oder Beispiel, wo möglich - Ein "Aber" oder "Achtung" wenn relevant - KEINE Verkaufs-Hook am Ende jeder Antwort (max. 3 Fragen mit subtilem CTA) Stil: Wie ein erfahrener Bekannter, der nichts verkauft. Sachlich, klar, ohne Marketing-Sound.
Steuerfragen: kein Eigenständigkeits-Spiel.

Auch wenn du dich auskennst — Steuerthemen gehören zu einem Steuerberater. Ein klarer Disclaimer pro Steuerfrage schützt dich, und macht dich nebenbei vertrauenswürdiger ("er sagt, was er nicht weiß").

Selbst-Mgmt Selbstorganisation · 15 Min pro Woche

5 — Wochenplanung mit drei Standbeinen

"Dev/Tester-Arbeit (Brot), danic.ai Sales (Wachstum), Edelmetall-Content (Side-Biz). Sonntag-Abend setze ich mich hin und sehe schon, wie die Woche zerfasert. Ich brauche eine Methode, nicht ein To-Do-Liste-Tool."

Multi-Hustle ist Time-Block-Battle. Wer alles als gleichwertig behandelt, wird in allem mittelmäßig. Claude hilft dir, eine wöchentliche Priorisierung zu strukturieren — nicht, sie für dich zu treffen.

Prompt für Wochenplanung
Sei mein nüchterner Planungs-Partner für die kommende Woche. Meine drei Standbeine: 1. Dev/Tester-Arbeit — bezahlt die Miete, ~6h/Tag committed 2. danic.ai Sales — Wachstum, ~2-3h/Tag, hängt am erfolgreichen Start ab 3. Edelmetall-Content + Sales — Side-Biz, ~1-2h/Tag, sporadisch verkaufsorientiert Aktuelle Wochen-Verpflichtungen (Beispiel — ich gebe sie jede Woche neu ein): - Mo-Fr: 4 Stunden Block für Dev/Tester (vertraglich) - Mo 10:00 danic.ai Discovery-Call mit [Mandant X] - Mi 14:00 Edelmetall-Beratungstermin - Do 19:00 Sport / persönlich - Fr Abend frei Offene Backlogs (in Stichworten): - danic.ai: [LISTE — z.B. "3 Follow-ups offen, Pilot-Memo für Acme noch nicht raus, LinkedIn 5 Tage stille"] - Edelmetall: [LISTE — z.B. "Reel-Skript Silber-Steuer fertig schreiben, Newsletter geht raus, neue YouTube-Idee"] - Dev/Tester: [LISTE — z.B. "Sprint 3 Tickets noch offen, Code-Review für PR #234"] Liefere mir: **1. Wochen-Brennpunkt** Was ist diese Woche WIRKLICH wichtig? Wenn ich am Freitag-Abend zurückblicke und EINE Sache geschafft habe, was muss das sein? — Beantworte das aus der Logik, dass danic.ai Sales gerade der Hebel mit der größten Wachstumschance ist. **2. Time-Block-Vorschlag (Mo-Fr, Mo-Tabelle)** Spalten: Tag · Vormittag · Nachmittag · Abend - Kein Tag mit 3 Standbeinen gleichzeitig — höchstens 2. - Deep Work (Sales-Memos, YouTube-Skripte) in Vormittage. - "Reactive Work" (E-Mails, Follow-ups) in 30-Min-Slots, nicht über den ganzen Tag verteilt. - Mind. 60 Min pro Tag NICHT verplant ("Schock-Absorber" für Unerwartetes). **3. Drei "Wenn nicht heute, dann nie diese Woche"-Tasks** Sehr konkret, mit Deadline auf Tag und Tageszeit. Nicht "danic Outreach machen" — sondern "Mo 11:00-12:00: 12 LinkedIn-Outreach-Nachrichten an Liste 'Berlin SaaS CTOs'". **4. Eine ehrliche Beobachtung** Eine Sache, die ich diese Woche wieder schiebe, obwohl ich weiß, dass sie wichtig ist. Schmerzhaft formuliert, aber nicht herabsetzend. **5. Erholungs-Check** Mind. ein freier Abend + 1 Sport-Slot. Wenn diese fehlen — Warnung am Ende. Stil: Direkt, knapp, ohne Selbstoptimierungs-Sprache. Du bist kein Coach. Du bist mein Planungs-Sparringspartner.
Sonntag-Abend ist die richtige Zeit.

Wenn du Sonntag-Abend 15 Min in die Wochenplanung steckst, beginnt Montag mit Klarheit statt Reaktivität. Wenn du Montag-Morgen anfängst zu planen, ist die Woche schon halb verloren.

Admin Admin · 10 Min

6 — Brief an Steuerberater bei mehreren Einkommensströmen

"Drei Einkommensquellen, drei Belegtypen, eine fragende E-Mail an den Steuerberater pro Quartal. Ich brauche Klarheit, nicht zehn E-Mails Pingpong."

Klare E-Mails an den Steuerberater sparen Honorar und reduzieren Stress. Strukturiere die Fragen vor — der Berater kann effizient antworten, du verbrennst keine Beratungsstunden mit Klärung.

Prompt für strukturierten Steuerberater-Brief
Bitte verfasse eine kurze, strukturierte E-Mail an meinen Steuerberater. Mein Setup: - Hauptanstellung: Dev/Tester (Lohnsteuer + Sozialabgaben) - Nebentätigkeit 1: Sales bei danic.ai (Freie-Mitarbeit, Honorarbasis) - Nebentätigkeit 2: Edelmetall-Vertrieb (kleinunternehmer-Regelung? noch zu klären) + Content (Werbeeinnahmen YouTube/Insta) Anlass / konkrete Fragen — ich gebe sie als Stichpunkte: [STICHPUNKTE EINSETZEN — z.B.: 1. Wie melde ich die Nebentätigkeiten korrekt an? 2. Lohnt sich Kleinunternehmer-Regelung für Edelmetall? Wo ist die Schwelle? 3. Welche Belege brauche ich für YouTube-Werbeeinnahmen? 4. Ist die danic.ai-Tätigkeit als Freiberufler oder Gewerbe zu sehen? 5. Wann werden die Vorauszahlungen fällig?] Anforderungen: - Anrede: "Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name]" - Eine Zeile Kontext oben: "Hintergrund: drei Einkommensquellen seit [DATUM]" - Fragen nummeriert (so wie ich sie reingebe) - Pro Frage: maximal eine Folge-Information, die für die Antwort relevant sein könnte - Eine konkrete Bitte am Ende: bevorzugter Antwort-Weg, gewünschte Zeitspanne, Bereitschaft für 15-Min-Telefonat als Alternative - Schlussformel: "Mit freundlichen Grüßen, Lukas Bauer" - Max. 200 Wörter Stil: Höflich, klar, kein Smalltalk. Keine emotionale Sprache. Stell sicher, dass mein Steuerberater alle Antworten in einer einzigen Antwort-Mail geben kann.
Keine Bankdaten, Steuer-ID oder Saldenwerte in den Prompt.

Mein Standard: Platzhalter wie [BETRAG] / [DATUM] / [STEUER-ID]. Im fertigen Brief ergänze ich die Zahlen selbst. Nie über die LLM-API.

Reisen Privat · 15 Min

7 — Solo-Städtetrip planen — kompakt, ohne Familie

"Drei Tage frei, ich will weg. Allein. Etwas Stadt, etwas Sport, etwas zur Ruhe kommen. Nicht in Berlin, nicht weit weg, kein Hostel."

Solo-Reisen sind anders als Familien-Urlaube — der Plan muss flexibler sein, gleichzeitig will man keine Stunde mit Restaurant-Recherche im Hotel-Lobby verbringen.

Prompt für 3-Tage-Solo-Trip
Plane mir einen 3-Tage-Solo-Städtetrip. Eckdaten: - Ich starte in Berlin - 3 volle Tage (Freitag-Sonntag), Anreise Donnerstag-Abend, Rückreise Sonntag-Abend - Solo, 30 J., männlich, Bock auf: - Mittlere Sportaktivität (Laufen, Spazieren, Schwimmen) - 1-2 gute Restaurants pro Tag (nicht teuer, nicht Hipster-übertrieben) - 1 Museum oder Ausstellung - Coffee-Spots zum Arbeiten (ich nehme Laptop mit) - Etwas Kontemplation — kein Party-Trip - Budget: [BETRAG] gesamt inkl. Reise und Hotel - Ziel-Region: [WÄHLEN — z.B. "Hamburg" / "Wien" / "Prag" / "Kopenhagen" / "Mailand"] Plan-Format: 1. **Anreise** (Bahn oder Flug — was macht mehr Sinn?) 2. **Unterkunft**: 3 konkrete Vorschläge in unterschiedlichen Stadtteilen, je mit Argument (Lage, Atmosphäre, Preis) 3. **Tagesplan** (Fr-So): - Vormittag (mit Sport-Slot) - Mittag (Restaurant-Tipp) - Nachmittag (Kultur ODER Coffee-Work-Spot) - Abend (Restaurant-Tipp oder Bar) 4. **Coffee-Spots** für Laptop-Arbeit: 5 konkrete Locations, mit Hinweis ob WLAN/Steckdosen 5. **Schwimmen oder Joggen**: konkrete Routen oder Schwimmhallen 6. **Eine 'falls Lust auf Tiefe'-Alternative**: ein Tagesausflug oder eine spezielle Aktivität, wenn ich mehr will Wichtig: - KEINE Touristen-Klassiker, die ich aus jedem Reiseführer kriege - Konkrete Restaurant-Namen mit kurzer Begründung (für wen passt das) - Wenn du unsicher bist (Öffnungszeiten, ob Restaurant noch existiert) — sag es OFFEN. Lieber 5 echte Empfehlungen als 10 vielleicht-tote. - Format: Tabelle als Artifact, plus eine kurze Prosa-Einleitung pro Tag (3 Sätze)
Admin Privat · 10 Min

8 — Auto-Verkaufs-Anzeige für mobile.de

"Mein altes Auto soll weg. Ich will keinen Händler-Preis. Aber Privat-Anzeigen sehen meist nach 'eilig verkauft, Fragen unerwünscht' aus."

Eine sachliche, vollständige Anzeige verkauft schneller und meistens für mehr Geld als knappe "VHB"-Texte. Claude strukturiert die Anzeige — du füllst die echten Daten ein.

Prompt für Verkaufs-Anzeige
Bitte verfasse eine Auto-Verkaufs-Anzeige für mobile.de. Fahrzeug: - Marke / Modell / Typ: [z.B. VW Golf 7 GTI, Schaltgetriebe] - Erstzulassung: [Monat/Jahr] - Kilometer: [Stand] - Farbe außen / innen: [...] - Ausstattung: [Highlights — Navi, Sitzheizung, Anhängerkupplung, etc.] - Zustand: [ehrlich — z.B. "guter Allgemein­zustand, eine kleine Beule hinten rechts, alle Inspektionen, Bremsen vor 6 Monaten neu"] - Service-Heft: [vollständig / lückenhaft] - Unfallfrei: [ja/nein] - HU bis: [Monat/Jahr] - Reifen: [Sommerreifen montiert, Winter dabei? Profiltiefe?] Preis: [VHB? Festpreis?] Anzeigen-Aufbau: - Aufmerksamkeits-Titel (max. 65 Zeichen) - Kurz-Beschreibung 3 Sätze - Bullet-Points: Eckdaten - Bullet-Points: Ausstattung - Bullet-Points: Zustand (auch die Mängel ehrlich nennen — schafft Vertrauen) - Standard-Floss am Ende: "Probefahrt nach Absprache, keine Garantie/Gewährleistung, Privatverkauf, Besichtigung in Berlin" Stil: Sachlich, vollständig, ehrlich. Keine Übertreibungen. Wenn du Unsicherheit bei einer Angabe hast — markiere sie mit [BITTE PRÜFEN], damit ich nichts falsches stehen lasse.
Admin Admin · 5 Min

9 — Brief an Vermieter oder Behörde

"Ich habe eine konkrete Frage / einen konkreten Antrag — und merke wieder, dass ich Stunden brauche, einen brauchbaren Brief zu formulieren."

Behörden- und Vermieter-Korrespondenz folgt einer einfachen Struktur. Sach-Lage zuerst, Bitte konkret, Frist klar. Claude verkürzt das auf 5 Minuten.

Prompt für formellen Brief
Bitte verfasse einen kurzen, formellen Brief an [VERMIETER / VERWALTUNG / BEHÖRDE]. Empfänger: [Name oder "Sehr geehrte Damen und Herren"] Anlass: [konkret — z.B. "Antrag auf Untervermietung für 4 Monate ab 1. Juli wegen beruflicher Abwesenheit" / "Kürzung der Nebenkostenvorauszahlung wegen Mehrjahres-Guthaben" / "Anmeldung Zweitwohnung"] Inhalt-Stichpunkte (in der Reihenfolge, in der sie geklärt werden sollen): 1. [z.B.: Vertragsverhältnis und Adresse] 2. [z.B.: Konkreter Anlass] 3. [z.B.: Was ich konkret beantrage / mitteile] 4. [z.B.: Frist, bis wann ich Antwort brauche] Stil: - Höflich, aber direkt - Strukturiert (Punkte 1-4 nummeriert, falls mehr als 2 Anliegen) - Eine konkrete Bitte am Ende (Rückruf? Termin? Antwort per E-Mail?) - Länge: max. 200 Wörter - Sachliche Sprache, keine Floskeln am Anfang - Anrede + Grußformel passend zur Empfänger-Art Format: DIN-5008-Geschäftsbrief, ausgegeben als Artifact mit Briefkopf-Platzhalter oben (Name, Anschrift, Datum).
Frist immer drinhalten.

Behörden und Vermieter reagieren bei klaren Fristen schneller. Beispiel: "Über eine Antwort bis 15. März wäre ich dankbar, da ich bis dahin den Mietvertrag mit dem Untermieter abschließen müsste." Konkret schlägt höflich-vag.

Fitness Privat · 15 Min einmal pro Monat

10 — Fitness-Wochenplan: Krafttraining + Cardio + Erholung

"Drei Standbeine, lange Tage, Sitzberuf. Wenn Training auch noch zur Aufgabe wird, kippt's. Ich brauche einen Plan, der zu mir passt — nicht zu einem Bodybuilder."

Ein Fitness-Plan, der nicht aufgeht, ist meist zu ambitioniert. Lieber drei realistische Einheiten pro Woche zuverlässig, als sechs ambitionierte mit zwei Wochen Disziplin und drei Wochen Aussetzen.

Prompt für realistischen Wochen-Trainingsplan
Erstelle mir einen 4-Wochen-Trainingsplan, der zu meinem Alltag passt. Mein Setup: - 30 J., männlich - Sitzberuf, ~10h/Tag am Schreibtisch - Ziel: Allgemeine Fitness, etwas Muskelaufbau, gute Haltung — KEIN Wettkampf - Aktueller Stand: gelegentlich Laufen (5-8 km), wenig Krafttraining seit ~1 J. - Verfügbare Trainings-Tage: 3-4 pro Woche, je 45-60 Min - Equipment: Fitnessstudio um die Ecke (Standard-Geräte + freie Gewichte) - Zeit-Budget realistisch: 3× pro Woche garantiert, 4× wenn Woche entspannt - Keine Verletzungen, aber Schulter zwickt manchmal (Schreibtisch-Haltung) Anforderungen: 1. **Wochen-Struktur** (4 Wochen, mit Progression): - Tabelle: Tag · Fokus · Übungen · Sätze × Wdh · Notizen - Woche 1: leicht — Eingewöhnung, Technik - Woche 2-3: leichte Progression - Woche 4: Deload (etwas leichter, vor neuem Zyklus) 2. **Übungs-Auswahl**: - Compound-fokussiert (Kniebeuge, Rudern, Schulter-Drücken, Latzug, Bankdrücken) - Pro Einheit: 4-5 Hauptübungen, max. 2 Isolations-Übungen - Eine Mobility-Komponente pro Einheit (Schulter, Hüfte) - KEINE komplizierten Übungs-Variationen — Grundübungen, sauber 3. **Cardio**: - 1× Laufen 30-45 Min (Wochenende) - Auf Krafttrainings-Tagen: max. 5 Min Aufwärmen, kein zusätzliches Cardio 4. **Erholung**: - Mind. 1 Ruhetag zwischen Krafteinheiten - Schlaf-Mindestziel benennen (8h realistisch) 5. **Drei Anti-Fail-Regeln**: - Was tue ich an Tagen, an denen ich nicht ins Studio komme? (Bodyweight-Backup, max. 20 Min) - Was tue ich, wenn ich die Schulter spüre? - Was tue ich, wenn ich 2 Wochen aussetze (Krankheit, Reise)? 6. **Mess-Punkte**: - 3 konkrete Marker, an denen ich nach 4 Wochen Fortschritt erkenne (Gewicht-Steigerung an 1-2 Hauptübungen, subjektive Energie, ein Foto-Vergleich) Stil: Sachlich, kein "no pain no gain"-Sprech. Wenn etwas unsicher ist (z.B. Schulter — was wirklich helfen würde, ist Physio-Check) — sage es offen. Format: Tabellen-Artifact mit den 4 Wochen, ausgedruckt-tauglich. Plus oben 5 Sätze "Was ich diesen Monat lerne" — nicht "Was ich erreiche".
KI ist kein Trainer.

Ein Trainingsplan aus Claude ist ein guter Ausgangspunkt — kein medizinischer Rat. Wenn du Vorbelastungen hast (Knie, Rücken, Schulter), gehört Physio oder Trainer dazu. Claude kann dir die richtigen Fragen für den Termin formulieren.

Zwanzig Vorlagen für deinen Alltag.

Diese zehn plus die zehn auf der Vertrieb-Seite decken den Großteil deiner wöchentlichen Schreib- und Planungs-Arbeit ab. Speichere dir die Seite als Lesezeichen — du wirst sie öfter brauchen als Notion.

Pflichtlektüre · 18 Minuten

Datenschutz, DSGVO und die Grenzen von Claude.

Diese Seite ist nicht optional. Wenn du mit Claude im Vertrieb, beim Headhunting oder mit Edelmetall-Content arbeitest, bist du verantwortlich — für die Daten, für die Korrektheit, für die Folgen. Hier steht, was du wissen musst. Klar, ohne juristisches Geschwurbel, aber präzise.

Die eine Regel, die alles trägt:

Niemals echte Kandidaten-, Mandanten- oder Kundendaten in die Consumer-Versionen von Claude eingeben. Free, Pro und Max sind nicht für personenbezogene B2B-Daten gedacht — auch nicht "nur kurz", auch nicht "nur dieser eine Kandidat". Punkt.

LB
Lukas, nach dem ersten Schreck
Mittwochabend · die Nachricht vom Mandanten ist eingegangen

"Ich hatte die Idee, Claude einen Kandidaten-Pitch für meinen Mandanten zu schreiben — ich hatte ja nur den aktuellen Arbeitgeber, die Position und ein paar Stichworte eingegeben, keinen Namen. Aber: Senior-Engineering-Manager + aktueller Arbeitgeber + Berliner Tech-Szene = das ist faktisch identifizierbar. Mandanten- und Kandidatendaten sind nicht nur Name und Geburtsdatum. Das war eine wichtige Lektion."

Plan-Vergleich

Welcher Claude-Plan eignet sich wofür?

Anthropic bietet verschiedene Pläne mit unterschiedlichen vertraglichen Zusicherungen. Für die Verwendung mit Mandanten-, Kandidaten- oder Kundendaten ist der Unterschied existenziell.

Free, Pro, Max

Persönliche Konten. Kein Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV) verfügbar. Diese Pläne richten sich an Privat­personen und allgemeine Nutzung.

Für Mandanten-, Kandidaten- und Kundendaten ungeeignet. Auch wenn du das Training abschaltest (das geht — siehe unten), gibt es keinen Vertrag, der die Anforderungen der DSGVO an einen Auftrags­verarbeiter erfüllt.

Erlaubt: Alles ohne Personenbezug — generische Sales-Texte, Marketing, Outreach-Vorlagen, Recherche zu öffentlichen Firmen, Edelmetall-Content, Privates.

Claude for Work (Team, Enterprise)

Geschäfts-Konten mit AVV-Möglichkeit. Anthropic bietet für diese Pläne einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (englisch: DPA — Data Processing Addendum) und zusätzliche Sicherheits- und Compliance-Optionen.

Auch hier: Der AVV allein macht den Einsatz mit Mandanten-, Kandidaten- und Kundendaten nicht automatisch zulässig. Es braucht zusätzlich eine eigene Daten­schutz-Folgen­abschätzung (DSFA), das OK eines DSB und sinnvollerweise eine Beschränkung auf klar definierte Anwendungs­fälle.

Empfehlung: Wenn du Mandanten- oder Kandidaten-Bezug haben willst, ist Team/Enterprise das Minimum.

Diese Angaben sind eine Orientierung, kein Rechtsrat.

Bedingungen, Verträge und Optionen ändern sich. Bevor Sie ein Geschäfts-Konto einrichten, lassen Sie Ihren Datenschutz­beauftragten die aktuellen Vertragsbedingungen und die ergänzenden Garantien von Anthropic prüfen.

Datenfluss

Was passiert mit Ihren Eingaben?

  1. Übertragung an die Server von Anthropic

    Alles, was Sie in den Chat tippen — und alle Dateien, die Sie hochladen — wird verschlüsselt an die Server von Anthropic übertragen. Anthropic ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in San Francisco. Server­standorte und Sub-Auftrags­verarbeiter ergeben sich aus dem aktuellen Stand der Vertrags­dokumente, die regelmäßig aktualisiert werden — fragen Sie Ihren DSB nach den jeweils geltenden Versionen.

  2. Verarbeitung durch das Modell

    Das Modell verarbeitet Ihre Eingabe und generiert eine Antwort. Während dieser Verarbeitung sind Ihre Daten kurzfristig im Arbeits­speicher der Server vorhanden.

  3. Speicherung des Gesprächs (Chat-Historie)

    Ihre Chats werden in Ihrem Konto gespeichert, damit Sie später darauf zurück­greifen können. Sie können Chats löschen — das löscht sie in Ihrem Konto. Wie lange sie auf den Servern in Backups oder Logs verbleiben, regelt der Vertrag.

  4. Training: Standardmäßig aus, aber prüfen

    Anthropic gibt an, dass Eingaben aus Consumer-Konten nicht ohne ausdrückliche Einwilligung zum Trainieren der Modelle verwendet werden. In den Einstellungen ist eine entsprechende Option meist vorein­gestellt ausgeschaltet. Prüfen Sie das in Ihrem Konto: Settings → Privacy → Help improve Claude. Schalten Sie es bewusst aus — schriftlich dokumentieren.

Auch im "Training aus"-Zustand sind Ihre Eingaben nicht verschwunden.

Sie werden nur nicht in zukünftige Modell­versionen eingebacken. Sie liegen aber auf US-Servern. Sie sind technisch erreichbar — für Anthropic, für Sub-Auftrags­verarbeiter, im Extremfall für US-Behörden nach dem CLOUD Act. Das ist die Grundlage für die strikte Regel oben.

Rote Linien

Was du niemals eingeben darfst.

Diese Liste ist nicht vollständig — aber wenn etwas davon zutrifft, ist klar: nicht in Claude.

Personenbezogene Kandidaten- & Mandanten-Daten

  • Name, Geburtsdatum, Adresse
  • Vollständiger CV als PDF mit identifizierbaren Details
  • LinkedIn-URL, Telefon, E-Mail
  • Foto, Pass / Ausweis
  • Aktueller Arbeitgeber + Position + Standort (faktische Identifizierung)

Vertrauliche B2B-Daten (Mandanten / danic.ai)

  • NDA-Inhalte (Cyberport, Siemens Healthineers etc.)
  • Original-Mandanten-Briefings mit Firmen-Namen
  • Pricing-Verhandlungen, Rabattstaffeln, Festpreis-Kalkulationen
  • Auch indirekte Identifikation (Branche + Engineering-Größe + Standort + News-Ereignis)

Eigene sensible Daten

  • Passwörter, PINs, API-Keys
  • Bank-Daten, Kontoauszüge
  • Steuer-IDs, Sozialversicherung
  • Vertrauliches Material aus laufenden Verfahren

Edelmetall-Geschäft

  • Kunden-Liste mit Beträgen oder Bestellhistorie
  • Lieferanten-Konditionen, Spreads, Margen
  • Vertrauliche Korrespondenz mit Edelmetall-Kunden
  • Bankverbindungen, Wallet-Adressen
"Aber ich habe doch den Namen weggelassen!"

Reicht oft nicht. Ein "47-jähriger Senior-Engineering-Manager aus Berlin, aktuell bei einem DAX-40 Fintech, mit Cloud-Migration-Background" ist faktisch identifizierbar — auch ohne Name. DSGVO-relevant ist alles, was eine "natürliche Person" identifizieren kann, allein oder in Kombination. Die Faustregel: Im Zweifel ist es ein Personen­bezug.

Anonymisierung

Anonymisieren — so geht's richtig.

Für viele Aufgaben brauchst du gar keine echten Mandanten- oder Kandidatendaten. Du brauchst die Strukturen. So formulierst du Anfragen, ohne dass Personen identifizierbar werden:

So nicht

  • "Schreibe ein Outreach an Anna Becker, VP Engineering bei Acme GmbH, Berlin, geboren 1984…"
  • "Bewerte das Profil: Kandidat M.K., 38, aktuell CTO bei N26, verdient laut Bewerbung 220k €…"
  • "Hier ist die Mandanten-NDA von Cyberport — kannst du die Vertragsklauseln für mich auswerten?"

So besser

  • "Schreibe ein Outreach an einen typischen VP Engineering einer mittelständischen SaaS-Firma — Platzhalter [NAME], [FIRMA], [STACK]."
  • "Bewerte allgemein das Profil eines Series-B-CTO mit 10+ J. Erfahrung — wann sind 220k € Total Comp marktüblich, wann darüber/darunter?"
  • "Hier ist eine anonymisierte Beispiel-NDA (Marker wie [MANDANT], [KANDIDAT], [DATUM]) — welche Klauseln sind für mich als Headhunter kritisch, welche unkritisch?"

Die drei Anonymisierungs-Techniken

Technik 1

Platzhalter

Originaltext kopieren, Personen-Bezug durch Marker ersetzen: [NAME], [GEB-DATUM], [ADRESSE]. Im Ergebnis bleiben die Marker stehen — Sie tragen die echten Daten erst am Ende manuell ein.

Technik 2

Verallgemeinerung

Statt "Mandant K.M., 67 J., aus Berlin, mit X" lieber "ein 65-jähriger Mandant mit X". Spezifische Identifikatoren raus, klinische Konstellation rein.

Technik 3

Hypothetisierung

"Stell dir folgenden Fall vor: …" — das macht aus einem konkreten Fall ein Lehr­beispiel. Das Modell antwortet auf das Beispiel; Ihre Klinik-Realität bleibt außen vor.

Die meisten Aufgaben brauchen gar keine echten Daten.

Eine Cold-Outreach-Vorlage ist allgemein. Ein Sales-Memo-Gerüst ist allgemein. Eine Marktanalyse-Zusammenfassung ist allgemein. Kandidaten- oder Mandanten-Daten sind fast nie nötig — sie schleichen sich nur ein, weil wir gewohnt sind, konkret zu denken.

Fachliche Grenzen

Halluzinationen — wenn Claude überzeugt falsch ist.

Claude ist ein Sprachmodell. Es generiert plausible Texte, basierend auf statistischen Mustern in Trainings­daten. Es weiß nichts im menschlichen Sinne. Das hat eine spezifische Konsequenz: Manchmal erfindet Claude Fakten. Sehr überzeugend.

Klassische Halluzinations-Gefahren in deinem Alltag:
  • Erfundene Studien-/Marktreport-Zitate ("Gartner 2025: 73 % der CTOs setzen Agentic Coding ein…") — mit Quelle, Jahr, Seite, alle frei erfunden
  • Falsche danic.ai-Preise oder -Paket-Inhalte (immer mit Nicolas/Daniel abgleichen)
  • Falsche EU-AI-Act-Daten oder DSGVO-Bußgeld-Schwellen
  • Erfundene Kandidaten-Salaries / Marktbenchmarks ("Senior Engineer Berlin: 95k €" — auf welche Quelle stützt sich das?)
  • Falsche Steuer-Aussagen rund um Edelmetall-Verkauf, Spekulationsfrist, Anlagegold-Mehrwertsteuer
  • Erfundene LinkedIn-Profile, Firmenstrukturen oder Reorganisationen

Wie du Halluzinationen erkennst

  1. Auffallend spezifische Zitate

    Wenn Claude dir eine Studie nennt mit Autor, Journal, Jahrgang und Seite — und es klingt wichtig — google sie. Erst dann zitieren oder darauf handeln.

  2. Zu glatte Antworten auf schwierige Fragen

    Komplexe Vertriebs-, Recruiting- oder Anlagentechnik-Fragen haben oft keine eindeutige Antwort. Wenn Claude trotzdem mit "Die Empfehlung lautet…" klingt: skeptisch werden.

  3. Konkrete Zahlen ohne Kontext

    "Die ROI-Rate liegt bei 73 %" — wo kommt diese Zahl her? Über welche Studie, welchen Markt, welches Sample? Frag nach.

  4. Selbstsicherheit ist kein Indikator für Korrektheit

    Claude formuliert auch falsche Aussagen so souverän wie richtige. Du kannst nicht aus dem Ton der Antwort auf die Korrektheit schließen.

Schutz-Sätze für deinen System Prompt:

— "Bei fachlichen Aussagen gib bitte immer die Unsicherheit an: 'gesichert' / 'wahrscheinlich' / 'unklar'."
— "Wenn du dir bei einer Quelle unsicher bist, sag das offen statt zu raten."
— "Erfinde niemals Studien-Zitate, Marktreports oder Preise. Lieber 'mir liegt keine konkrete Quelle vor'."

Recht & Vertragsbruch

Deine Verantwortung bleibt — vollständig.

Auch wenn du Claude zur Vorbereitung nutzt, zur Recherche, zum Schreiben — die rechtliche und vertragliche Verantwortung für das, was bei deinen Mandanten, Kandidaten oder Edelmetall-Kunden ankommt, bleibt bei dir. Immer.

Vertrauensbruch-Risiko

Wenn ein Mandant erfährt, dass du seine NDA-geschützten Briefings oder Pricing-Verhandlungen in ein nicht-vertragsgeschütztes KI-System gegeben hast: Auftrag weg, Reputation weg. Im Headhunter-Markt mit kleinen Kreisen reicht ein Fall.

NDA-Verstoß (zivilrechtlich)

Wenn du Inhalte unter NDA (danic-Mandanten, Edelmetall-Lieferanten, Executive-Search-Briefings) an ein nicht autorisiertes Tool weitergibst, kann das ein vertraglicher Verstoß sein — mit Vertragsstrafen und Schadensersatz. Anders als § 203 StGB bei Ärzten nicht strafrechtlich, aber wirtschaftlich oft härter.

DSGVO-Bußgelder

Bei einem Verstoß gegen DSGVO drohen Bußgelder bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des Jahres­umsatzes (für Solo-Unternehmer typischerweise deutlich weniger, aber vier- bis fünfstellig sind realistisch). Hinzu kommen mögliche Schadens­ersatz-Forderungen einzelner Betroffener.

EU AI Act bei Recruiting

Recruiting-Tools gelten ab 2. August 2026 als Hochrisiko-KI-Anwendung. Wenn du Claude zur Kandidaten-Vorauswahl oder zum strukturierten Profil-Ranking einsetzt, fällst du in diese Kategorie — mit Transparenz-, Dokumentations- und Human-Oversight-Pflichten. Siehe Abschnitt unten.

Behandle Claude wie eine sehr fleißige Junior-Sales-Praktikantin im ersten Monat.

Vieles bekommst du schneller und besser. Aber gegenlesen, prüfen, unterschreiben — das machst du. Immer.

Regulierung

EU AI Act — was du ab August 2026 wissen musst.

Die EU-KI-Verordnung (EU AI Act) ist seit August 2024 in Kraft und wird schrittweise wirksam. Die meisten allgemeinen Pflichten für nutzende Organisationen greifen ab dem 2. August 2026. Für Recruiting / Personalvermittlung ist das besonders relevant — diese Anwendungen sind explizit als Hochrisiko-KI klassifiziert.

Recruiting = Hochrisiko

Anhang III des AI Acts listet "Beschäftigung, Personalmanagement und Zugang zur Selbständigkeit" explizit als Hochrisiko-Bereich. KI-Systeme, die zur Rekrutierung, Auswahl, Bewertung, Filterung oder Beförderung eingesetzt werden, fallen darunter — auch wenn Claude "nur" beim Profil-Screening, Ranking oder Long-List-Aufbau hilft.

Transparenz-Pflichten

Kandidaten müssen erkennen können, wenn KI im Auswahlprozess beteiligt war. KI-generierte Texte, die an Kandidaten gehen (Ansprachen, Absagen), sollten als solche kenntlich sein — die rechtliche Linie hier ist noch in Bewegung.

Mensch in der Schleife

Bei Auswahl- und Bewertungs-Entscheidungen ist die "menschliche Aufsicht" (human oversight) zwingend. Eine KI darf keine Hire/No-Hire-Entscheidung autonom treffen oder allein vorbereiten — du musst prüfen, freigeben, verantworten.

Dokumentation & Bias-Prüfung

Wer KI substanziell im Recruiting einsetzt, hat Dokumentations- und Bias-Test-Pflichten. Welche genau und ab welcher Schwelle — wird in Leitfäden der Aufsichts­behörden konkretisiert. Faustregel: Wenn du es regelmäßig einsetzt, dokumentiere es.

Der AI Act ist im Detail noch beweglich.

Vieles wird durch Durchführungs­verordnungen und Leitlinien der EU und der nationalen Aufsichts­behörden konkretisiert. Behalte das Thema im Blick — über deinen DSB (falls vorhanden), einen Fachanwalt für IT-Recht, oder Branchen-Verbände wie BPM (Bundesverband der Personalmanager) oder BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen).

Pre-Use-Check

Zehn-Sekunden-Checkliste vor jedem Claude-Einsatz.

Trainier dich an, vor jedem Prompt diese fünf Fragen mental durchzugehen. Nach zwei Wochen geht es automatisch.

  1. Ist ein Personenbezug drin?

    Ein Name, ein Geburtsdatum, eine LinkedIn-URL, ein aktueller Arbeitgeber + Position + Standort, eine seltene Kombination aus Skills + Tenure + Branche — irgendetwas, das eine konkrete Person identifizierbar macht? Wenn ja: STOP. Anonymisieren oder gar nicht eingeben.

  2. Bin ich im richtigen Plan?

    Personen- oder NDA-Bezug nur in Claude for Work mit DPA und nach DSB-/Anwalts-Freigabe. Allgemeines kann in jedem Plan — solange ohne Personenbezug.

  3. Habe ich Training deaktiviert?

    Einstellungen → Privacy → "Help improve Claude" → aus. Einmal prüfen, gut ist.

  4. Verstehe ich, was Claude antworten wird?

    Wenn du das Thema fachlich nicht beurteilen kannst, kannst du auch die Antwort nicht beurteilen. Dann ist Claude für diesen Fall das falsche Werkzeug.

  5. Habe ich eine Strategie, die Antwort zu prüfen?

    Vergleich mit Leitlinie? Quervergleich mit Kollegen? Eigenes Fachwissen? Wenn die Antwort patient­bezogene Konsequenzen haben kann, muss vor dem Handeln eine Prüfung erfolgen.

Wann der DSB hinzu muss

Wann solltest du einen DSB oder Anwalt konsultieren?

Immer hinzu, wenn:

  • Du einen Claude-Geschäfts-Plan einrichtest (Team/Enterprise)
  • Du Claude in einem Prozess einsetzen willst, in dem Kandidaten-, Mandanten- oder Kunden­daten vorkommen könnten
  • Du dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) aufbaust oder aktualisierst
  • Du eine DSFA (Datenschutz-Folgenabschätzung) brauchst (bei Recruiting-KI fast immer relevant)
  • Du unsicher bist, ob ein konkreter Einsatz zulässig ist — besonders unter dem EU AI Act ab 2.8.2026

Üblicherweise nicht nötig, wenn:

  • Du privat mit Claude arbeitest (Urlaubsplanung, Brief an den Steuerberater)
  • Du Sales-Aufgaben ohne Personen­bezug machst (generische Cold-Outreach-Vorlage, LinkedIn-Post über danic, allgemeine Marktanalyse)
  • Du Edelmetall-Content ohne konkrete Kundendaten produzierst
  • Du allgemeine Fortbildung machst, ohne Bezug zu konkreten Personen
Wenn du als Solo-Unternehmer keinen DSB hast:

Solo-Headhunter und Einzelunternehmer sind häufig nicht zur Bestellung eines DSB verpflichtet (das hängt von Mitarbeiter­zahl und Datenverarbeitung ab), tragen aber die Verantwortung selbst. In dem Fall: extern beraten lassen, bevor du Claude in kandidaten-/mandantenbezogenen Workflows einsetzt. Es gibt spezialisierte Datenschutz­berater für HR/Recruiting, oft über die Branchen-Verbände BPM (Bundesverband der Personalmanager) oder BDU vermittelt.

Du hast das Wichtigste hinter dir.

Wenn du die Pre-Use-Checkliste verinnerlichst, im richtigen Plan arbeitest, Halluzinationen erkennst und deine eigene Verantwortung bewahrst, kannst du Claude sicher und produktiv nutzen. Datenschutz ist kein Hindernis — es ist eine Routine, die du schnell verinnerlichst.

Onboarding · 10 Minuten

In 10 Minuten startklar.

Sie brauchen drei Dinge: einen Browser, eine E-Mail-Adresse, fünf Minuten ungestörte Zeit. Diese Seite führt Sie linear vom Login bis zum ersten produktiven Ergebnis. Kein technisches Vorwissen vorausgesetzt — nur ein bisschen Geduld mit sich selbst beim ersten Mal.

LB
Lukas an einem Mittwochabend
Headhunter · nach der Beratungs-Termin

"Ich habe gerade einen Wein eingeschenkt. Ich öffne Claude. Ich habe noch nichts gemacht. Sagen Sie mir genau, was ich anklicken muss — und was ich tippen soll, damit ich nach 10 Minuten weiß, ob mir das was bringt."

Schritt 1 · Account

Account anlegen — wie eine E-Mail-Adresse, nur in 90 Sekunden.

Sie machen das einmal. Danach loggen Sie sich beim nächsten Mal nur noch ein — genau wie bei jeder anderen Webseite.

Öffnen Sie claude.ai im Browser

Tippen Sie das in die Adresszeile von Chrome, Safari, Firefox oder Edge. Sie landen auf einer Startseite mit zwei Knöpfen: "Sign up" und "Log in". Wenn Sie zum ersten Mal da sind, klicken Sie auf Sign up.

Anmelden — am einfachsten mit Google

Sie können sich mit einer beliebigen E-Mail-Adresse registrieren. Wenn Sie ein Google-Konto haben (Gmail, Google Workspace), klicken Sie auf "Mit Google anmelden" — ein Klick, fertig. Alternativ klassisch über E-Mail-Adresse plus selbstgewähltes Passwort.

Telefonnummer bestätigen

Claude fragt einmalig nach Ihrer Handynummer, um Spam-Accounts zu verhindern. Sie bekommen einen 6-stelligen Code per SMS, geben ihn ein — das war's. Ihre Nummer wird nicht weiterverwendet.

Geburtsdatum & Name angeben

Ein paar Pflichtfelder zur Volljährigkeit und für die Anrede. Beim Namen reicht der Vorname — Sie reden ja mit Claude, nicht mit einem Standesbeamten. Sie können diesen Namen jederzeit später ändern.

Sie sind drin.

Sie sehen jetzt ein weißes Chat-Fenster mit einer freundlichen Begrüßung und einem Texteingabefeld am unteren Rand. Das ist alles. Hier passiert die ganze Magie.

Kostenlos zum Ausprobieren.

Der Free-Plan reicht für das, was Sie heute machen werden, völlig aus. Sie können mehrere Stunden chatten, bevor Sie überhaupt ein Limit erreichen. Bezahlt wird später — und nur dann, wenn Sie es wirklich brauchen. Mehr dazu unten.

Schritt 2 · Orientierung

Die Oberfläche — drei Bereiche, mehr nicht.

Lassen Sie sich nicht von Knöpfen ablenken, die Sie heute nicht brauchen. Diese drei Bereiche müssen Sie kennen:

1. Texteingabefeld

Ganz unten in der Mitte. Hier tippen oder fügen Sie Ihre Frage ein. Enter sendet, Shift+Enter macht einen Zeilenumbruch. Hier passiert alles.

2. Linke Seitenleiste

Ihre Historie. Jeder Chat, den Sie geführt haben, bleibt dort gespeichert. Sie können jederzeit darauf zurückkommen. Ein Klick auf "New chat" startet ein frisches Gespräch.

3. Ihre Initialen (oben rechts)

Hier kommen Sie zu den Einstellungen: Plan ändern, Profilangaben, Datenschutz-Optionen. Das brauchen Sie heute nur einmal — wir gehen in Schritt 4 hin.

Vergessen Sie alles andere.

Es gibt noch ein paar weitere Symbole — für Projekte, Artefakte, Modelle. Die kommen später dran. Heute nutzen Sie nur das Texteingabefeld. Wirklich.

Schritt 3 · Ihr erstes Gespräch

Den ersten Prompt schreiben.

Wir machen es sportlich. Drei Aufgaben, die in den nächsten 5 Minuten einen echten Aha-Effekt geben. Jeden Prompt einfach kopieren, in das Eingabefeld einfügen, Enter drücken — und schauen, was passiert.

Test 1 — danic.ai in einem Satz erklären

Erster Test · 30 Sekunden
Erkläre danic.ai in einem einzigen Satz so, dass ein VP Engineering (50 Engineers, kennt GitHub Copilot) den Unterschied sofort versteht. Vermeide Marketing-Sprache. KEINE Worte wie "innovativ", "transformativ", "synergetisch". Konkret: danic.ai baut Unternehmen ein eigenes KI-Agenten-Development-Team aus 100+ Coding-Agenten (Reviewer, Tester, Architekten) auf ihrem Stack und übergibt es vollständig — kein Tool-Verkauf, kein Lock-in. Gib mir drei Versionen zur Auswahl.

Test 2 — Eine E-Mail entwerfen

Erster Test · 30 Sekunden
Entwirf eine kurze, freundlich-bestimmte LinkedIn-Nachricht an einen Vendor (Recruiting-SaaS), dem ich höflich, aber klar absagen möchte, weil mein Sales-Workflow gerade keinen Platz für neue Tools hat. Bedanke dich für die Demo-Anfrage, biete an, dass ich bei konkretem Bedarf in 6 Monaten wieder schaue — aber ohne Hintertürchen, das nach "vielleicht doch" klingt. Anrede: "Hi [Vorname]". Signatur: "Beste Grüße, Lukas".

Test 3 — Etwas Privates: Restaurantvorschläge

Erster Test · 30 Sekunden
Schlage mir drei Restaurants in Berlin für ein Date am Samstagabend vor: gehobene Küche, aber kein Sterne-Tempel. Italienisch oder mediterran. Gute Weinkarte. Reservierung sollte zwei Tage vorher noch möglich sein. Begründe pro Restaurant kurz, warum es passen könnte. Wenn du dir bei Öffnungszeiten oder aktueller Lage unsicher bist, sag es ausdrücklich — ich rufe dann selbst an.
Geschafft? Glückwunsch.

Du hast gerade in drei Bereichen — Sales-Erklärung, höfliche Absage, privater Alltag — gesehen, was Claude für dich tun kann. Jetzt richten wir noch ein paar Einstellungen ein, damit das Ganze auch dauerhaft sinnvoll für dich funktioniert.

Schritt 4 · Einstellungen

Drei Einstellungen, die du heute einmal setzt.

Klick oben rechts auf deine Initialen, dann auf Settings (oder "Einstellungen"). Drei Reiter sind wichtig:

Profil-Einstellungen → "What should Claude call you?"

Gib deinen Vornamen ein und kurz, womit du dich beschäftigst. Beispiel: "Headhunter mit Dev/Tester-Background, 30, Berlin. Ich starte gerade als Sales bei danic.ai (agentic Software-Engineering), will ins Executive Search Game und drehe parallel Edelmetall-Content." Claude passt seine Antworten dann besser auf dich an.

Privacy → Training auf "Off"

Im Reiter Privacy findest du die Option, ob Anthropic deine Chats zum Training neuer Modelle verwenden darf. Stell das auf Off. Damit landen deine Eingaben nicht in zukünftigen Trainingsdaten. (Auf dem Free-Plan ist das wichtig. Auf Team und Enterprise ist es ohnehin standardmäßig deaktiviert.)

Appearance → Dark Mode (optional)

Augen schonen, besonders abends. Persönliche Geschmacksfrage. Keine Bedeutung für die Funktion — nur für die Augen.

Wichtig — auch wenn Training deaktiviert ist:

Echte Mandanten- und Kandidatendaten gehören trotzdem nie in Claude (jedenfalls nicht in den Consumer-Plänen Free/Pro/Max). Anthropic ist ein US-Anbieter, kein DSGVO-Auftragsverarbeitungsvertrag steht im Free-Plan zur Verfügung. Für die berufliche Nutzung mit Mandantenbezug brauchen Sie Claude for Work (Team/Enterprise) mit AVV oder einen anderen Anbieter. Lesen Sie das Datenschutz-Kapitel.

Schritt 5 · Plan

Welcher Plan — und wann?

Beginnen Sie auf Free. Punkt. Nach zwei bis vier Wochen Nutzung wissen Sie selbst, ob Sie aufrüsten. Hier eine ehrliche, kurze Übersicht (Stand 2026):

Free — 0 € / Monat

Für wen: Erstanwender, gelegentliche private Nutzung.
Was Sie bekommen: Claude im Chat, begrenzte Nachrichten pro Tag, Zugriff auf das aktuelle Modell, einfache Projekte.
Limit-Gefühl: Bei intensiver Nutzung erreichst du nach 1–2 Stunden die Tagesgrenze.

Pro — ca. 20 € / Monat

Für wen: Wer Claude regelmäßig nutzt (mehrmals pro Woche).
Was du bekommst: ~5× mehr Nachrichten als Free, unbegrenzte Projekte, erweiterte Wissensbasis (RAG), längere Konversationen.
Limit-Gefühl: Für die meisten Privatanwender und gelegentliche Sales- und Recruiting-Aufgaben (ohne echte Kandidaten- oder Mandantendaten) ausreichend.

Max — 100–200 € / Monat

Für wen: Power-User, die Claude den ganzen Tag offen haben.
Was du bekommst: 5×–20× mehr Limits als Pro, Priorität bei Auslastung.
Limit-Gefühl: Quasi keine. Für die normale Alltagsnutzung deutlich überdimensioniert.

Team / Enterprise

Für wen: Solo-Unternehmer mit sensiblen Daten oder Teams (z.B. danic.ai), die mit Kunden- und Kandidatendaten arbeiten.
Was du bekommst: Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), keine Trainingsnutzung deiner Daten, Mitarbeiterverwaltung, geteilte Projekte.
Limit-Gefühl: Der einzige Weg für DSGVO-konforme Nutzung mit tatsächlichen Mandanten- und Kandidatendaten.

Mein Vorschlag — pragmatisch:

Free für 2 Wochen. Dann auf Pro upgraden, wenn du merkst, dass du Claude regelmäßig nutzt. Erst auf Team wechseln, bevor du konkret planst, Claude mit identifizierbaren Mandanten- oder Kandidatendaten einzusetzen — und auch dann nur nach Rücksprache mit einem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.